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DTSTART;VALUE=DATE:20081013
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SUMMARY:Bernard Schultze
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DESCRIPTION:[EMBEDDED]\n\nBernard Schultze ist einer der Wegbereiter der 
 abstrakten Malerei in Deutschland nach 1945. Unter dem heute bekannten G
 ruppennamen „Quadriga“ stellte er zusammen mit drei weiteren Künstlern –
  K.O. Götz\, Otto Greis und Heinz Kreutz - in der Frankfurter Galerie Fr
 anck 1952 informelle Malerei vor. Ziel war es\, einen neuen Bildbegriff 
 zu entwickeln und sich der internationalen Avantgarde zu öffnen.\n\nBern
 ard Schultze war es wichtig\, das Unbewusste in seine Arbeit einfließen 
 zu lassen. Er wollte „sich treiben lassen\, wohin das Bild will\, so vie
 l wie möglich dem Zufall überlassen\, so wenig wie möglich der Kontrolle
 “. In seinen frühen Werken dominieren schwarze und farbige Linien\, die 
 die Bildfläche in zahlreichen Schichten überlagern und so einen dynamisc
 hen Tiefenraum bilden. Im Laufe der Jahre wächst die Malerei immer mehr 
 ins Dreidimensionale und Schultze entwickelt die sogenannten „Migofs“\, 
 aus Draht und Stoff konstruierte Phantasiegebilde\, die weit in den Raum
  ragen.\n\nBernard Schultzes Spätwerk\, das im Mittelpunkt der Ausstellu
 ng steht\, ist bestimmt durch starke Farbigkeit und große Formate. Mit d
 er Ausweitung der Bildfläche ändert sich auch die Komposition. Kleinteil
 ige Farbgebilde scheinen ins Endlose zu wuchern und werden doch immer wi
 eder von ruhigeren Flächen begrenzt und strukturiert. Nicht selten stell
 en sich Erinnerungen an Landschaften und Gewächse ein. Diese Assoziation
 en griff Bernard Schultze durchaus auf\, wie nicht zuletzt Titel wie „Bl
 üten-Gigant“ zeigen.\n\nIn der Kunstsammlung der Deutschen Bundesbank si
 nd seit den 1950er Jahren vor allem frühe Arbeiten von Bernard Schultze 
 vertreten. Die Ausstellung bietet mit der ausführlichen Präsentation des
  Spätwerks eine anregende Ergänzung.
LOCATION:Deutsche Bundesbank\, Wilhelm-Epstein-Straße 14\, 60431 Frankfur
 t am Main
CONTACT:
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