BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
METHOD:PUBLISH
CALSCALE:GREGORIAN
BEGIN:VEVENT
DTSTAMP:20260520T053639Z
DTSTART;VALUE=DATE:20131014
DTEND;VALUE=DATE:20131122
SUMMARY:Carola Keitel
TRANSP:TRANSPARENT
UID:keitel_carola_634700
DESCRIPTION:[EMBEDDED] \n\nGeländer erscheinen hierzulande im öffentliche
 n Raum als so selbstverständlich\, dass man sie fast nicht mehr bemerkt.
  Achtet man jedoch darauf\, sind sie überall zu entdecken: in den Fußgän
 gerzonen\, in Schwimmbädern oder an Feldwegen. Sie sollen uns davor bewa
 hren\, irgendwo hineinzufallen\; umgekehrt schützen sie sensible Räume v
 or unachtsamen Passanten. \n\nCarola Keitel hat sich dieses Gegenstandes
  angenommen. Sie stellt originalgetreue\, solide gebaute Metallgeländer 
 mitten in den Raum und führt damit die Objekte\, die wir im Alltag nur u
 nterschwellig wahrnehmen\, in unser Bewusstsein. Dabei provozieren die B
 arrieren Fragen: Was grenzt dieses scheinbar sinnlos im Weg stehende Git
 ter ab? Wohin führt das vermeintliche Treppengeländer\, wenn sich der Bo
 den nicht öffnet? \n\nIndem Carola Keitel in ihren Plastiken die so selb
 stverständlichen Formen der Geländer aufgreift\, eröffnet sie einen Wide
 rspruch zwischen der unvoreingenommenen Anerkennung der Nützlichkeit der
 selben und der ganz anderen\, zweckfreien Sinnhaftigkeit von ästhetische
 n Objekten. Sie reflektiert den Kredit an Selbstverständlichkeit\, den w
 ir den Begrenzungen im Alltag geben und führt durchaus ironisch vor\, da
 ss die Rationalität dieser Strukturen nicht immer gegeben ist. Dass die 
 Geländer\, stehen sie selbst im Mittelpunkt\, darüber hinaus eine ästhet
 ische Qualität entwickeln\, ist ein nicht unwesentlicher Aspekt des Werk
 es.\n\nCarola Keitel wurde 1983 in Bad Friedrichshall geboren. Von 2006 
 bis 2011 studierte sie an der Kunsthochschule Kassel. Im Jahr 2004 erhie
 lt sie das Otto Rombach-Stipendium\, Heilbronn\; von 2007 bis 2011 wurde
  sie vom Cusanuswerk\, Bonn gefördert und 2013 erhielt sie u.a. eine Pro
 jektförderung durch die Kunststiftung NRW in Düsseldorf.
LOCATION:Deutsche Bundesbank\, Wilhelm-Epstein-Straße 14\, 60431 Frankfur
 t am Main
CONTACT:Dr. Cora von Pape\, kunst@bundesbank.de
END:VEVENT
END:VCALENDAR
