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Hilfe zu den Zeitreihen-Datenbanken

Hilfe zu den Zeitreihen-Datenbanken

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Makroökonomische Zeitreihen, ESZB Statistiken

Anleitung

Auf diesen Seiten stellt Ihnen die Deutsche Bundesbank eine Anleitung der Zeitreihen zur Anzeige und zum Download zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:

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Die Zeitreihen-Datenbank der Deutschen Bundesbank wird fortlaufend erweitert. Anfragen zu einzelnen Zeitreihen richten Sie bitte an die Pressestelle der Deutschen Bundesbank mit dem Betreff "Zeitreihenanfrage: Bundesbank-Zeitreihenschlüssel oder Zeitreihenname".

Aufbau der Zeitreihen-Datenbank

Die Zeitreihen sind in Zeitreihenlisten zusammengefasst, die wiederum in einer Baumstruktur angeordnet sind. Zu dieser gelangen Sie direkt über den Menüpunkt "Zeitreihen-Datenbanken", dann den Menüpunkt zum Beispiel "Gesamtwirtschaftliche Rechenwerke" oder "ESZB-Zeitreihen" auswählen.

Durch den Zeitreihen-Datenbanken-Baum haben Sie die Möglichkeit, die Datenbank nach allen vorhandenen Themengebieten Schritt für Schritt zu durchsuchen. Hierfür reicht ein Klick zum Öffnen bzw. Schließen der einzelnen Knoten des Baumes. Ihr selbstgewählter Pfad führt Sie direkt zu den vorhandenen Zeitreihenlisten. In der Zeitreihenliste können Sie sich mit einem Klick auf die Zeitreihe Ihrer Wahl diese als HTML-Seite anzeigen lassen.

Anzeige einer Zeitreihe

Die Anzeige einer Zeitreihe erfolgt über die Registerkarten Werte, Grafik, Eigenschaften und Tabellen zwischen denen Sie beliebig wechseln können.

Werte

Die Wertetabelle der Zeitreihe enthält zu jedem Einzelwert die Angaben Zeitpunkt, Wert, Wertestatus sowie gegebenenfalls die relative oder absolute Differenz zu Vorperiode und Vorjahr. Die Berechnung der Differenzen erfolgt auf Basis der ungerundeten Zeitreihenwerte, gegebenenfalls durchgängig auf hypothetischer Eurobasis. Die Angaben der Werte- und der Differenzenspalte können also rundungsbedingte Abweichungen aufweisen.

Zu jedem Wert einer Zeitreihe kann ein Wertestatus existieren, der den Wert näher beschreibt.

Grafik

Alle Werte, die Sie anhand der Wertetabelle einsehen können, lassen sich auch grafisch darstellen. Sie können die Grafik durch Einschränkung des Zeitraums und Auswahl der Differenz anpassen. Über die Schaltfläche "Grafik aktualisieren" bestätigen Sie Ihre Änderungen.

Eigenschaften

Folgende Eigenschaften zu einer Zeitreihe werden angegeben:

AngabeBedeutungmögliche Werte
EinheitEinheit, in der die Zeitreihenwerte angegeben sind.z. B. DM, Euro, DM/Euro, 1995=100
DimensionFaktor, mit dem die Angaben multipliziert werden müssen, um die tatsächlichen Werte zu erhaltenEins, Zehn, Hundert, Tausend, ..., Milliarden
ZeitraumDatum des ersten und des letzten angegebenen Wertesz.B. von 2000-01 bis 2000-12
StandZeitpunkt der letzten Aktualisierungz.B. 2005-05-24 12:00:47

Als weitere Eigenschaften sind allgemeine Bemerkungen, Bemerkungen zur Quelle oder zur Methodik sowie Bemerkungen zu einzelnen Beobachtungswerten und Angaben zur Art der Umrechnung einer Zeitreihe möglich.

Tabellen

Auf dieser Seite finden Sie eine Liste aller Tabellen, in denen die aktuell betrachtete Zeitreihe vorkommt.

Zeitreihenschlüssel interpretieren

Icon information

Alle Zeitreihen mit systematischem Schlüssel bieten die Möglichkeit zur Interpretation des Zeitreihenschlüssels. Wenn Sie auf das Icon im Titel der Seite klicken, finden Sie eine Tabelle der Schlüsselkomponenten der Zeitreihe mit den entsprechenden Werten und Bedeutungen.

Download

Wir bieten für unsere Zeitreihen den Download im CSV und SDMX-ML-Format an. CSV ist ein textbasiertes Format, das von gängigen Tabellenkalkulationsprogrammen wie z.B. Excel eingelesen werden kann. SDMX-ML ist ein XML-basierende SDMX-Format.

Sie können jede unserer Zeitreihen direkt herunterladen, indem Sie in der Zeitreihenliste oder der Anzeigeseite der Zeitreihe auf den Link "Herunterladen (CSV)" klicken.

Icon Datenkorb merken

Alternativ haben Sie die Möglichkeit, bis zu 50 Zeitreihen auf einmal auf Ihren Rechner zu laden. Wenn Ihr Browser Javascript-fähig ist und Sie Cookies akzeptieren, können Sie dazu von unserer Datenkorbfunktionalität Gebrauch machen. Hierbei merken Sie die gewünschten Zeitreihen mithilfe des Icons für den Download vor.
Wechseln Sie anschließend zum Download-Formular, indem Sie den "Datenkorb anzeigen"-Link anklicken. Dort finden Sie die markierten Zeitreihen schon eingetragen vor. Bei Bedarf können Sie hier Optionen für den Download angeben oder die Auswahl der Zeitreihen ändern. Um letzteres zu tun, tragen Sie in die dafür vorgesehenen Textfelder die Bundesbank-Schlüssel der Zeitreihen ein bzw. löschen Sie die bereits eingetragenen Zeitreihenschlüsseln. Betätigen Sie anschließend die Schaltfläche "Auswahl aktualisieren". Sie können die eingetragene Zeitreihenauswahl komplett löschen, indem Sie die Schaltfläche "Alle löschen" betätigen.

Starten Sie den Download.

Auf der anschließend angezeigten Ergebnisseite können Sie die CSV- bzw. SDMX-ML-Dateien entgegennehmen. Für jede gewählte Zeitreihe gibt es eine Einzeldatei, zusätzlich gibt es eigene Sammeldateien für Monatsreihen, Quartalsreihen, Jahresreihen sowie für Wochenreihen und Tagesreihen. Fügen Sie die Ergebnisseite mit dem dort angebotenen Link Ihren Favoriten hinzu, um den Download zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen zu können.

Download-Optionen

Sie können den Zeitraum für die Zeitreihen einschränken. Standard und Voreinstellung für den Direkt-Download ist der komplette verfügbare Zeitraum.

Sie können wählen zwischen englischem CSV (Einträge sind kommagetrennt, Dezimaltrennzeichen ist der Punkt) oder deutschem CSV (Einträge sind strichpunktgetrennt, Dezimaltrennzeichen ist das Komma). Standard und Voreinstellung für den Direkt-Download ist die Sprache, die Sie für die Anzeige gewählt haben. Bitte beachten Sie, dass die Sprache, die Sie wählen, entscheidend dafür ist, ob Ihr Excel die Datei beim Öffnen korrekt anzeigt.

Um die Sprache Ihres Downloads festzulegen, können Sie folgendes tun:

  1. Wenn Sie den Sammeldownload über das Download-Formular nutzen: Im Download-Formular können Sie Ihre Wünsche bezüglich CSV-Sprache "Deutsch" oder "Englisch" eintragen.
  2. Wenn Sie den Direkt-Download über den Link "CSV" nutzen, erhalten Sie ein deutsches CSV, wenn Sie ihn von der deutschsprachigen Seite durchführen, und englisches CSV, wenn Sie ihn von der englischen Version derselben Seite ausführen.

Download über URL-Aufruf

Download als CSV

Es besteht die Möglichkeit, statistische Zeitreihen einzeln oder in Paketen direkt über den Aufruf einer URL als CSV-Datei herunterzuladen. Um direkt auf die Zeitreihen der Bundesbank zuzugreifen, können Sie diese URL als Lesezeichen speichern oder aus einer selbst entwickelten Anwendung heraus nutzen.

Die entsprechende URL muss folgenden Aufbau besitzen:

https://www.bundesbank.de/statistic-rmi/StatisticDownload?tsId=Zeitreihenschlüssel1&tsId=Zeitreihenschlüssel2&mode=
its&its_csvFormat=de&its_currency=default&its_dateFormat=default&its_from=&its_to=

Hinter StatisticDownload? werden die entsprechenden Zeitreihenschlüssel mit tsId=Zeitreihenschlüssel angegeben. Im Anschluss folgen zusätzliche Parameter für den Download (siehe unten). Die Zeitreihenschlüssel und optionalen Parameter werden durch das Zeichen & voneinander getrennt.

Parameter

Erklärung der Parameter

 

tsId

Leitet die Angabe eines Zeitreihenschlüssels ein und kann mehrfach angefügt werden.

 

mode=its

Bezeichnung für die Makroökonomischen Zeitreihen, sollte nicht verändert werden.

 

its_csvFormat=de

CSV-Sprache, hier "Deutsch", Mögliche Werte sind "de" und "en".

 

 

its_currency=default

Währungseinstellung für DM/Euro-Reihen. Mögliche Werte: „default“ = „wie in Zeitreihe vorgegeben“, „hypothetical“ =“Hypothetisch auf Euro-Basis“.

 

its_from= und its_to=

Einschränkung des Zeitraums, mögliche Zeitraum-Formate sind jjjj, jjjj-mm oder jjjj-mm-tt.

metaDSI=Einschränkung der DSIs (Data Set Identifier)
Its_date=Zeitraum, in dem die aktualisierten Zeitreihen heruntergeladen werden sollen. Mögliche Ausprägungen sehen Sie in der Tabelle Zeiträume.

Beispiele:

  • Zwei Zeitreihenschlüssel und default-Parameter:
    https://www.bundesbank.de/statistic-rmi/StatisticDownload?tsId=BBEX3.D.USD.EUR.BB.AC.000&tsId=
    BBEX3.D.CAD.EUR.BB.AC.000&mode=its&its_csvFormat=de&its_currency=
    default&its_dateFormat=default&its_from=&its_to=
  • Zwei Zeitreihenschlüssel mit Zeitraumeinschränkung von 1995 bis 1996-05: 
    https://www.bundesbank.de/statistic-rmi/StatisticDownload?tsId=BBK01.WZ9807&tsId=BBK01.WZ9808&mode=its&its_csvFormat=de&its_currency=default&its_dateFormat=
    default&its_from=1995&its_to=1996-05

Komplettdownload aller Zeitreihen

Zusätzlich zu den oben genannten Möglichkeiten werden folgende automatisiert erstellten ZIP-Dateien zum Download bereitgestellt:

  1. Eine ZIP-Datei mit allen makroökonomischen Zeitreihen. Die Zeitreihendateien im SDMX-ML-Format liegen im Ordner „time series“ getrennt nach DSI vor. Die URL lautet wie folgt:
    https://www.bundesbank.de/statistic-rmi/DownloadServlet?its_fileFormat=Archive&mode=its
    Die bereitgestellte ZIP-Datei trägt den Namen „BBK-Download.zip“

  2. Die ZIP-Dateien zu den einzelnen Themengebieten mit jeweils allen makroökonomischen Zeitreihen im SDMX-ML-Format, einer Baum-XML-Datei und allen Zeitreihenlisten-XML-Dateien des gewünschten Themengebietes. Die generierte Zip-Datei beinhaltet eine Unterteilung in einer Ordnerstruktur, wobei die Ordner Tree, Time Series und Lists vorhanden sind. Die URL lautet wie folgt: https://www.bundesbank.de/statistic-rmi/DownloadServlet?its_fileFormat=Archive&mode=its&tree=“Anker“
    Der Parameter „tree=“ kann folgende Werte annehmen:

Themengebiet

Anker

Gesamtwirtschaftliche Rechenwerke

GESAMT

Geld- und Kapitalmärkte

GELD

Banken und andere finanzielle Institute

BANKEN
Unternehmen und Private HaushalteUNTERNEHMEN
Öffentliche Finanzen in DeutschlandFINANZEN
AußenwirtschaftAUSSENWIRTSCHAFT
Euroraum-AggregateEURORAUM
IWF-bezogene DatenIWF
FinanzstabilitätFINANZSTAB

Beispiel:

https://www.bundesbank.de/statistic-rmi/DownloadServlet?its_fileFormat=Archive&mode=its&tree=GESAMT

Die bereitgestellte ZIP-Datei trägt den Namen „BBK-Download_<Anker>.zip“.

Download der SDMX-Metadaten

Außerdem stellt die Deutsche Bundesbank eine Funktionalität zur Verfügung, mit der der Download von  Metadaten zu einem DSI erfolgt, wobei man den gewünschten DSI (DataSetIdentifier) in die URL einfügt. Eine Datei, die auf diese Weise heruntergeladen wird trägt den Namen der zugehörigen Data Structure Definition* mit Endung ".xml", also beispielsweise „BBK_ACIP.xml“.

*  Nähere Informationen zu SDMX und den dazugehörigen Begrifflichkeiten finden Sie unter https://www.sdmx.org

Die URL sollte vom Aufbau her wie folgt gestaltet sein:

https://www.bundesbank.de/statistic-rmi/StatisticDownload?metaDSI=

Eine Zusammenfassung aller DSI finden Sie unter: 

https://www.bundesbank.de/dynamic/action/de/startseite/suche/statistiken/internetzeitreihen/747626/suche-im-zeitreihen-code

Der Inhalt der XML-Datei gibt an, wie ein systematischer Zeitreihenschlüssel entsprechend der internationalen angewendeten SDMX-Definition aufgebaut ist und welche möglichen Ausprägungen eine Schlüsselkomponente annehmen kann.

Beispiele:

  • Alle Zeitreihen der DSI BBNZ1:
    https://www.bundesbank.de/statistic-rmi/StatisticDownload?metaDSI=BBNZ1

Liste der aktualisierten Zeitreihen in einem bestimmten Zeitraum

Die Deutsche Bundesbank stellt Zeitreihenlisten zur Verfügung, welche diejenigen Zeitreihen enthalten, die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes aktualisiert wurden. Durch Angabe eines in der Tabelle genannten Zeitraums hinter „&its_date=“laden Sie eine XML-Datei herunter, die eine Liste der in dem jeweiligen Zeitraum aktualisierten Zeitreihen enthält und den Namen „BBK-Download-<Zeitraum>.xml“ trägt.

Tabelle Zeiträume:

yesterday

Letzter Tag (von 0:00 bis 23:59)

currentWeek

Aktuelle Woche (von Montag bis Sonntag)

lastWeek

Letzte Woche (von Montag bis Sonntag)

currentMonth

Aktueller Monat (vom 1. - Ende des Monats)

lastMonth

Letzter Monat (vom 1. – Ende des Monats )

currentYear

Aktuelles Jahr (vom 1.1. bis 31.12)

Die passende URL ist so anzugeben:

https://www.bundesbank.de/statistic-rmi/StatisticDownload?its_fileFormat=listXml&mode=its&its_date=

Beispiele:

  • Alle aktualisierten Zeitreihen von letzter Woche: https://www.bundesbank.de/statistic-rmi/StatisticDownload?its_fileFormat=listXml&mode=its&its_date=lastWeek 

Bitte beachten Sie

Ausschließlich für den Download einer CSV Datei:

  • Ein Downloadpaket darf nur Zeitreihen einer Periodizitäten enthalten. Sollte die angegebene URL Zeitreihenschlüssel verschiedener Periodizitäten enthalten (z.B. Monats- und Tagesreihen), wird in der Downloaddatei eine Fehlermeldung ausgegeben.
  • Sobald in der Download-URL ein ungültiger Zeitreihenschlüssel enthalten ist, werden keine Daten heruntergeladen. Stattdessen wird in der Downloaddatei eine Fehlermeldung für jeden ungültigen Zeitreihenschlüssel angezeigt.

Für jeglichen Download über URL:

  • Die maximale Länge einer URL kann vom Browser beschränkt sein.

Interpretation der Bundesbank-Daten

DM/Euro-Reihen

Im Rahmen nationaler Analysen wird häufig der unwiderruflich feste Wechselkurs auch für die Vergangenheit unterstellt, um Brüche in den Zeitreihen zu vermeiden. Problematisch ist diese Vorgehensweise allerdings, wenn historische Daten verschiedener Länder in Euro umgerechnet und anschließend aggregiert oder untereinander verglichen werden. Denn dabei wird fälschlich unterstellt, dass die Wechselkurse zwischen den Landeswährungen bereits in der Vergangenheit fest gewesen wären. Hierdurch können sich verzerrte Darstellungen der Wechselwirkungen zwischen realen und monetären Prozessen in und zwischen den Volkswirtschaften ergeben.

Reihen mit der Angabe DM/Euro werden bis Dezember 1998 in DM, anschließend in Euro angegeben. Die Veränderungsraten in den Spalten Veränderung zum Vorjahr in % bzw. Veränderung zur Vorperiode in % sind durchgängig auf Euro-Basis berechnet.

Für den Download gibt es die Option, diese Reihen so wie in der Zeitreihe vorgegeben oder durchgängig auf Euro-Basis herunterzuladen. Standard und Voreinstellung für den Direkt-Download ist so wie in der Zeitreihe vorgegeben.

Statistische Brüche

Die in DM/Euro denominierten, nicht saisonbereinigten Bestandsreihen können statistische Brüche enthalten, die im einzelnen nicht angemerkt sind.

Aktiva und Passiva der Banken in Deutschland

Vorweg wird auf die im Statistischen Beiheft zum Monatsbericht 1 (Bankenstatistik) enthaltenen methodischen Erläuterungen verwiesen.

Die Ergebnisse für den jeweils neuesten Termin sind stets als vorläufig zu betrachten. Änderungen durch nachträgliche Korrekturen, die in die Veröffentlichung des folgenden Berichtstermins eingehen, werden nicht besonders angemerkt.

Die Darstellungen des Bankgeschäfts in Deutschland enthalten nicht die Aktiva und Passiva der Filialen deutscher Banken im Ausland; einbezogen ist jedoch das Geschäft der Zweigstellen ausländischer Banken in Deutschland.

Statistische Sonderbewegungen sind in den Bestandsreihen nicht angemerkt. Aufgrund von Änderungen des Berichtskreises oder der Erhebungsvordrucke bzw. der Ausweismethode sind an folgenden Zeitpunkten größere statistische Brüche in den Zeitreihen aufgetreten:

DatumBemerkung
Dezember 1959Einbeziehung der Kreditinstitute im Saarland in den Berichtskreis
Dezember 1960Einbeziehung der Wohnungsbauförderungsanstalten in den Berichtskreis
Dezember 1985Einbeziehung der bis dahin nicht berichtspflichtigen kleineren Kreditgenossenschaften in den Berichtskreis
Juni 1990Einbeziehung der ostdeutschen Kreditinstitute in den Berichtskreis
Januar 1995Anpassung der Bankenstatistik an die "Klassifikation der Wirtschaftszweige" des Statistischen Bundesamtes, Ausgabe 1993 (WZ 93)
Januar 1999Umstellung der deutschen Bankenstatistik im Rahmen der Harmonisierung innerhalb der Europäischen Währungsunion mit folgenden Änderungen:
Einbeziehung der Meldedaten der Bausparkassen;
Behandlung der Bausparkassen bei der sektoralen Zuordnung der Geschäftspartner der Meldepflichtigen als Banken (davor als Nichtbanken);
Änderung und Einschränkung des Fristenfächers für Forderungen und Verbindlichkeiten;
Herausnahme von Forderungen und Verbindlichkeiten aus Treuhandgeschäften aus der Darstellung der Kredite und Einlagen.

Auslandsstatus der Nichtbanken

(Forderungen und Verbindlichkeiten von Unternehmen in Deutschland gegenüber dem Ausland)

Es handelt sich ausschließlich um Forderungen und Verbindlichkeiten inländischer Unternehmen (einschl. Privatpersonen) gegenüber dem Ausland aus Finanzbeziehungen und Handelskrediten (Zahlungsziele und Anzahlungen). Nicht enthalten sind Beteiligungen an ausländischen Unternehmen und Beteiligungen von Ausländern am Eigenkapital der inländischen Unternehmen sowie in Wertpapieren verbriefte Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Ausländern. Statistisch bedingte Zu- und Abgänge sind nicht ausgeschaltet; die Bestandsveränderungen sind insoweit mit den in der Zahlungsbilanz ausgewiesenen Daten des kurz- und langfristigen Kapitalverkehrs nicht vergleichbar. Auf Grund von Änderungen des Berichtskreises sind in folgenden Monaten größere statistische Brüche in den Zeitreihen aufgetreten:

DatumBemerkung
September 1982Erhöhung der Meldefreigrenze von 100 Tsd DM auf 500 Tsd DM
Juni 1990Einbeziehung von ostdeutschen Unternehmen in den Berichtskreis
Dezember 1995Erhöhung der Meldefreigrenze von 500 Tsd DM auf 3 Mio DM
März 2002Erhöhung der Meldefreigrenze von 3 Mio DM (ca. 1,5 Mio Euro) auf 5 Mio Euro

Die aktuellen Zeitreihen finden Sie auch in Tabellenform unter "Aktuelle Zahlen \ Außenwirtschaft \ II. Außenwirtschaftliche Bestandsstatistiken", Forderungen und Verbindlichkeiten der Unternehmen in Deutschland gegenüber dem Ausland:

  • insgesamt sowie nach Fremdwährung und Euro;
  • nach Ländergruppen;
  • nach einzelnen Ländern

Bestandserhebung über Direktinvestitionen

Vorweg wird auf die in der Statistischen Sonderveröffentlichung 10 "Bestandserhebung über Direktinvestitionen mit dem Ausland" enthaltenen methodischen Erläuterungen verwiesen.

Ab dem Berichtsjahr 2013 werden die Direktinvestitionsbestände rückwirkend bis zum Jahr 2010 auf Grundlage neuer internationaler harmonisierter Berechnungsvorgaben der OECD Benchmark Definition, 4. Auflage, ausgewiesen. Die nach neuer Methodik aufbereiteten Daten werden neben der bis zum Jahr 2012 angewandten nationalen Berechnungsmethodik getrennt dargestellt.

Die Ergebnisse für den jeweils neuesten Termin sind stets als vorläufig zu betrachten. Änderungen durch nachträgliche Korrekturen werden nicht besonders angemerkt.

Durch internationale Harmonisierungen sind im Zeitverlauf folgende methodische Änderungen durchgeführt worden:

BerichtsjahrArt der Änderung
1993Anhebung der Meldefreigrenze für die Bilanzsumme der Investitionsobjekte von 500.000,-- DM auf 1 Mio DM (siehe dazu auch nachfolgenden Hinweis unter 1.)
1999Herabsetzung der Meldefreigrenze von 20% der Anteile am Kapital und der Stimmrechte auf unter 10%; Anhebung der Meldefreigrenze für Minderheitsbeteiligungen (Beteiligung unter 50%) für die Bilanzsumme der Investitionsobjekte auf 10 Mio DM bzw. 5 Mio €, die Meldefreigrenze für Mehrheitsbeteiligungen (ab 50%) bleibt bei 1 Mio DM bzw. 500.000,-- €
2002Festsetzung einer einheitlichen Meldefreigrenze für die Bilanzsumme der Investitionsobjekte auf 3 Mio € (siehe dazu auch nachfolgenden Hinweis unter 2.)
2007Erfassung aller grenzüberschreitenden mittelbaren Mehrheitsbeteiligungen, sofern die Bilanzsumme der Investitionsobjekte 3 Mio € übersteigt

Wegfall der Erfassung von mittelbar gehaltenen Minderheitsbeteiligungen (siehe dazu auch nachfolgenden Hinweis unter 3.)
2013Ausweis der Direktinvestitionsbestände auf Grundlage neuer internationaler harmonisierter Berechnungsvorgaben der OECD Benchmark Definition of Foreign Direct Investment, 4. Auflage, rückwirkend bis zum Berichtsjahr 2010 (siehe dazu auch nachfolgenden Hinweis unter 5.)

Folgende Auszüge aus den Hinweisen in unseren Statistischen Sonderveröffentlichungen 10 "Bestandserhebung über Direktinvestitionen" (früherer Titel: Kapitalverflechtung mit dem Ausland") geben Auskunft über die Auswirkungen der Veränderung der Meldefreigrenzen sowie Änderungen in der Methodik.

1. Hinweis zur Anhebung der Meldefreigrenze aus unserer Statistischen Sonderveröffentlichung 10 "Kapitalverflechtung mit dem Ausland", Mai 1995:

Im Jahr 1993 wurde erstmals die Anhebung der Meldefreigrenze für die Bilanzsumme der Investitionsobjekte von 0,5 Mio DM auf 1 Mio DM wirksam. Dadurch entfiel die Meldepflicht für circa 2300 Unternehmen im Ausland mit deutscher Kapitalbeteiligung sowie für circa 1200 Unternehmen in Deutschland mit ausländischer Kapitalbeteiligung. Das Direktinvestitionsvermögen wurde hierdurch lediglich um etwa 400 Mio DM bei den deutschen Direktinvestitionen im Ausland sowie um etwa 300 Mio DM bei den ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland vermindert.

2. Hinweis zur Änderung der Meldefreigrenze aus unserer Statistischen Sonderveröffentlichung 10 "Kapitalverflechtung mit dem Ausland", Mai 2004:

Im Jahr 2002 wurde die Festsetzung einer nunmehr wieder einheitlichen Meldefreigrenze für die Bilanzsummen der Investitionsobjekte erstmalig wirksam. Durch die Anhebung von 0,5 Mio € auf 3 Mio € entfiel im Vergleich zum Vorjahr die Meldepflicht in Bezug auf circa 11800 Unternehmen im Ausland mit deutscher Kapitalbeteiligung sowie in Bezug auf circa 4600 Unternehmen in Deutschland mit ausländischer Kapitalbeteiligung. Gleichzeitig führte die Senkung der Meldefreigrenze für die Bilanzsumme der Investitionsobjekte minderheitsbeteiligter Unternehmen von 5 Mio € auf 3 Mio € im Vergleich zum Vorjahr zur erstmaligen Erfassung von circa 300 Unternehmen im Ausland mit deutscher Kapitalbeteiligung sowie circa 200 Unternehmen in Deutschland mit ausländischer Kapitalbeteiligung. Insgesamt wurde hierdurch das Direktinvestitionsvolumen in einer Größenordnung von 7 Mrd € bei den deutschen Direktinvestitionen im Ausland beziehungsweise 2 Mrd € bei den ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland vermindert.

3. Hinweis zur Änderung der Meldefreigrenze aus unserer Statistischen Sonderveröffentlichung 10 "Bestandserhebung über Direktinvestitionen", April 2009:

Seit dem Jahresende 2007 werden alle grenzüberschreitenden mittelbaren Beteiligungen erfasst, an denen eine Mehrheitsbeteiligung besteht, sofern die Bilanzsumme der Investitionsobjekte 3 Mio € übersteigt. Dies führte zu einer zusätzlichen Erfassung von etwa 1000 mittelbar gehaltenen Mehrheitsbeteiligungen im Ausland und rund 600 Mehrheitsbeteiligungen mittelbar gehaltener Unternehmen im Inland. Gleichzeitig entfiel die Erfassung von Minderheitsbeteiligungen in mittelbar gehaltenen Unternehmen. Davon betroffen waren auf der Seite der deutschen Direktinvestitionen im Ausland gut 800 mittelbare Minderheitsbeteiligungen und bei den ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland knapp 600 mittelbare Minderheitsbeteiligungen.

4. Hinweis zur Umstellung des Ausweises von Kenngrößen der Investitionsobjekte aus unserer Statistischen Sonderveröffentlichung 10 "Bestandserhebung über Direktinvestitionen", April 2009:

Im Rahmen einer Umstellung des Ausweises von Kenngrößen werden ab dem Jahresende 2007 auch Kenngrößen abhängiger Holdinggesellschaften einbezogen. Das führt auf der Seite der deutschen Direktinvestitionen im Ausland zu einer Erhöhung der Anzahl der Investitionsobjekte um annähernd 1800 und auf der Seite der ausländischen Direktinvestitionen in Deutschland um knapp 1300.

5. Hinweis zur geänderten Berechnungsvorgabe der Direktinvestitionsbestände auf Grundlage der OECD Benchmark Definition, 4. Aufl., aus unserer Statistischen Sonderveröffentlichung 10 "Bestandserhebung über Direktinvestitionen", April 2015:

Abweichend von der bisherigen Bruttodarstellung werden Kapitalbeziehungen innerhalb multinationaler Konzerne saldiert, Kredite an Kapitalgeber in Abzug gebracht und grenzüberschreitende Schwesterkredite nach dem Sitz der Konzernzentrale zugeordnet. Danach zählen Schwesterkreditbeziehungen eines deutschen Unternehmens, dessen Konzernzentrale ebenfalls in Deutschland ist, zu den positiven Direktinvestitionen (bei Kreditgewährung) bzw. negativen Direktinvestitionen (bei Kreditaufnahme) im Ausland (sog. aktive Direktinvestitionen). Hat die Konzernspitze ihren Sitz im Ausland, so werden die Schwesterkredite der Unternehmen in Deutschland als positive (Kreditaufnahme) bzw. negative (Kreditgewährung) Direktinvestitionen in Deutschland verbucht (sog. passive Direktinvestitionen).

Ausgewählte saisonbereinigte Wirtschaftszahlen

Saisonbereinigte Zahlen werden mit Hilfe von Schätzverfahren ermittelt und sind mit gewissen Unsicherheiten behaftet. Kleinere Veränderungen von Periode zu Periode in der letzten Stelle der dargestellten Zahlen lassen deshalb nicht ohne weiteres Rückschlüsse auf ökonomisch bedingte Veränderungen zu. Die Reihen sind in der Regel mit der Genauigkeit wiedergegeben, die es erlaubt, die in den Analysen der Bundesbank genannten, meist gerundeten Veränderungsraten nachzuvollziehen.

Weitere Erläuterungen zur Saisonbereinigung sind im Statistischen Beiheft zum Monatsbericht 4 "Saisonbereinigte Wirtschaftszahlen.

Echtzeitdaten

Auf den Seiten der Echtzeitdatenbank stellt Ihnen die Deutsche Bundesbank Echtzeitdatensätze revisionsbehafteter makroökonomischer Indikatoren zur Anzeige und zum Download zur Verfügung.

Bitte beachten Sie:

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  • Die Download-Funktionalität erfordert das Zulassen von Cookies
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Die Echtzeitdatenbank der Deutschen Bundesbank wird fortlaufend erweitert.

Navigation und Aufbau

Die Echtzeitdatenbank ist unter "Zeitreihen-Datenbanken" zu finden. Alle Indikatoren der Echtzeitdatenbank sind in Indikatorenlisten zusammengefasst, welche in einer Baumstruktur angeordnet sind. Zu dieser gelangen Sie direkt über den Menüpunkt "Echtzeitdatenbank".
Im Bereich "Service zum Thema" befindet sich der Datenkorb und im Bereich "Statistiksuche" finden Sie Text- und Schlüsselsuche.

Durch den Indikatorenbaum haben Sie die Möglichkeit die Datenbank nach allen vorhandenen Themenbereichen Schritt für Schritt zu durchsuchen. Hierfür reicht ein Klick zum Öffnen bzw. Schließen der einzelnen Knoten des Baumes. Ihr selbstgewählter Pfad führt Sie direkt zu den vorhandenen Indikatoren.
Die verlinkte "Matrixansicht-Seite" gibt Aufschluss über den Pfad, Indikatorenschlüssel und die vorhandenen Rechenstände. Ferner können Sie einen Direktdownload auswählen oder Indikatoren in Ihrem Datenkorb ablegen.

Indikatordarstellung

Werte

Wenn Sie sich einen Indikator durch Klicken auf den jeweiligen Schlüssel anzeigen lassen, haben Sie die Möglichkeit den Pfad eines Indikators nachzuvollziehen sowie verschiedene Werte einzustellen, nach denen sich die Anzeige richtet. Beim Erstaufruf der Seite werden immer die aktuellen Werte des Indikators angezeigt.
Der Beobachtungszeitraum definiert die y-Achse, die gewünschten Rechenstände werden horizontal nebeneinander angeordnet. Die Spaltenüberschrift entspricht dem Veröffentlichungsdatum eines Rechenstands im Format jjjj-mm-tt.
Durch einen Klick auf "Übernehmen" passt sich die Anzeige Ihren Angaben an.
Um die Lesbarkeit der Wertetabelle zu erhöhen, sind zusammengehörige Jahre sichtbar gruppiert und können, wenn es sich um eine sehr umfangreiche Berichtsperiode handelt, über die Option "Beobachtungszeitraum” einzeln angezeigt werden.
Durch "Rechenstand-Attribute einblenden" erhalten Sie weitere Informationen zu den angezeigten Werten.
Werte werden mit Zifferngruppierung in Dreierblöcken dargestellt. Bitte achten Sie bei der Ausgabe auf die eingestellte Sprache. (Bsp: deutsch: 123.456,7 und englisch: 123,456.7).
Die Wertetabelle kann, bei Nutzung des Browsers "Internet Explorer", per Copy-and-Paste nach Excel kopiert werden.

Grafik

Alle Werte, die Sie anhand der Tabelle einsehen können, lassen sich auch grafisch darstellen. Durch Grafik "Übernehmen" wird die Grafik Ihren Eingaben im Bereich des Beobachtungszeitraumes und der Rechenstände angepasst.

Indikatorschlüssel und -attribute erläutern

In einem kleinen Fenster werden der Indikatorschlüssel, der Pfad und die Attribute des jeweiligen Indikators aufgeführt. Zusätzlich werden die Anzahl vorhandener Rechenstände und das Veröffentlichungsdatum des ersten und letzten Rechenstands angezeigt. Ferner gibt es eine Tabelle der Schlüsselkomponenten und eine Tabelle der Attribute, mit den entsprechenden Werten und Bedeutungen.

Eigenschaften

Bei einigen Indikatoren werden Ihnen zusätzlich "methodische Informationen" im PDF-Format angeboten, welche Auskunft über die Quellen und Metadaten des Indikators geben.

Suche
Textsuche

Mittels dieser Indikatorensuche haben Sie die Möglichkeit die Datenbank nach einem bestimmten Wort oder Text zu durchsuchen. Auf Groß- und Kleinschreibung wird bei der Suchanfrage nicht geachtet.

Schlüsselsuche

Echtzeitdaten-Schlüsselsuche befindet sich im Bereich "Statistiksuche" in der Registerkarte "Echtzeitdaten".

Ihnen steht eine Schlüsselsuche zur Verfügung, mit der Sie durch die manuelle Eingabe des Indikatorenschlüssels zum gesuchten Indikator gelangen können.
Die acht indikatorbezogenen Schlüsselkomponenten sind in der vorgegebenen Reihenfolge angezeigt. In den Textfeldern neben den entsprechenden Schlüsselkomponenten können Sie eine oder mehrere durch Komma getrennte Suchbedingungen eingeben, wobei die Groß- und Kleinschreibung nicht beachtet wird. Die Schlüsselkomponenten "Statistisches Rechenwerk", "Indikatorkategorie" und "Indikatoridentifikation” sind hervorgehoben, da diese zusammen einen "Block" mit hierarchischer Struktur bilden.
Die beste Vorgehensweise für die Belegung dieser Schlüsselkomponenten ist von oben nach unten.

Hinter jedem Textfeld ist angegeben, wie viele Codes für die Suche verwendet werden können. Diese Anzahl ist abhängig von den bereits vorgegebenen Suchbedingungen. Alle möglichen Codes können durch "Liste anzeigen" eingesehen werden.

Icon Offenes Schloß

Durch "Übernehmen" lädt sich die Seite neu und passt die zur Verfügung stehenden Codes an. "Zurücksetzen" löscht alle Einträge der Textfelder, welche nicht durch einen Klick auf das Schlosssymbol gesichert wurden.

Icon Schloß

Ein erneuter Klick auf das Schloss hebt die Sperrung wieder auf.

Die Seite bietet den Modus "Automatisch vervollständigen" an. Dieser bewirkt, dass dort, wo nur ein Code für eine Schlüsselkomponente vorhanden ist, dieser automatisch eingetragen wird. Standardmäßig ist dieser Modus deaktiviert.
Des Weiteren wird angezeigt, wie viele Indikatoren absolut und prozentual, bezogen auf die Gesamtheit der Indikatoren, mit der aktuellen Suchanfrage gefunden werden konnten.

Durch "Auswahl ausgeben" wird die Datenbank nach den von Ihnen eingegebenen Kriterien durchsucht und eine Trefferliste unterhalb des Suchformulars ausgegeben.

Code-Assistent

Auf dieser Seite finden Sie eine Auflistung aller zu dieser Suche in Frage kommender Codes der entsprechenden Schlüsselkomponente, sowie deren Beschreibung. Schon im Textfeld eingetragene Codes sind markiert. Mithilfe der Checkboxen können Sie einen oder mehrere Codes für Ihre Suche auswählen, bzw. die Auswahl wieder aufheben.
Falls ein Code ohne Beschreibung angezeigt wird bedeutet das, dass er nicht in der Codelist definiert ist.

Durch das Drücken des Buttons "Auswahl übernehmen” (die Suchbedingungen werden übernommen) oder "Abbrechen” (die Suchbedingungen werden nicht übernommen) gelangen Sie zur aufrufenden Seite zurück. Dort wird die aktuelle Suchbedingung in das entsprechende Textfeld eingetragen.

Trefferliste

In der Ergebnisliste der Schlüsselsuche, welche unterhalb der Suchmaske angelegt wird, finden Sie alle Indikatoren, welche zu Ihren Suchkriterien gefunden wurden, alphabetisch nach Indikatorschlüssel geordnet.

Weiterhin haben Sie die Möglichkeit, einen direkten Download auszuführen bzw. den Indikator oder die Indikatoren in den Datenkorb zu legen.

Download

Direkter Download

Die Funktion "Direkter Download" bietet Ihnen die Möglichkeit, einen Indikator im CSV-Format herunterzuladen. Die verwendete Sprache ist von der Sprache der Seite abhängig, über die Sie die Datei angefordert haben.

Datenkorb

Im "Datenkorb" werden alle von Ihnen gewählten Indikatoren in einer Tabelle aufgelistet. Durch Klicken auf die Indikatorenschlüssel gelangen Sie zum Indikator selbst. Um den Listeninhalt umzusortieren, können sie die "Pfeil auf" und "Pfeil ab" – Buttons benutzen. Wenn Sie Indikatoren aus der Liste entfernen wollen, so markieren Sie diese und löschen sie durch einen Klick auf "Markierte löschen".

Durch die Wahl einer Downloadoption werden Sie zu einer Seite geführt, in der Sie die Bedingungen Ihrer gewünschten Downloaddatei festlegen können.

Downloadoptionen

Diese Seite zeigt die Optionen für einen Matrix- oder Schnappschussdownload, je nach gewähltem Format.
Standard-Dateiformat ist CSV, Standardsprache ist die Sprache der Seite. Bitte beachten Sie, dass die Sprache, die Sie wählen, entscheidend dafür ist, ob Ihr Excel die Datei beim Öffnen korrekt anzeigt.
Sie können zwischen englischem CSV (Einträge sind kommagetrennt, Dezimaltrennzeichen ist der Punkt) oder Excel und deutschem CSV (Einträge sind strichpunktgetrennt, Dezimaltrennzeichen ist das Komma) oder Excel wählen.

Im Abschnitt "Berichtsperioden" (Zeilen) können Sie den Zeitraum für die Indikatoren einschränken (Eingabeformat: jjjj-mm). Diese werden als Zeilen in der resultierenden CSV- oder Excel-Datei erscheinen. Voreingestellt ist der komplette verfügbare Zeitraum.
Die Option "Grenzen anpassen” kann nur dann ausgewählt werden, wenn eine Zeitraumauswahl vorgenommen wurde.

CSV-Format

CSV ist ein textbasiertes Format, das von gängigen Tabellenkalkulationsprogrammen wie z.B. Excel eingelesen werden kann. Im CSV- Format gibt es für jedes Tabellenblatt eine Download-Datei.

Excel-Format

Im Excel-Format werden die zu einem Download gehörenden Blätter in einer Excelmappe angeboten.

Download im Matrixformat

Alle gewünschten Rechenstände eines Indikators sind aufsteigend nebeneinander gereiht, sodass sie eine Matrix ergeben. Diese werden jeweils als neues Arbeitsblatt der Downloaddatei generiert.
Der Name des Arbeitsblatts der Excel-Datei bzw. der Name der CSV-Datei ist gleich dem Schlüssel des eingegebenen Indikators. Die Spaltenüberschrift entspricht dem Veröffentlichungsdatum eines Rechenstands im Format jjjj-mm-tt. Die Zeilenüberschrift entspricht der Beobachtungsperiode im Format jjjj-mm oder jjjj-mm-tt. Zu einem Rechenstand werden zuerst die Attribute und darauf folgend die Werte ausgegeben.

Download im Schnappschussformat

Für jeden Indikator der Exportliste wird der Rechenstand herausgesucht, der zum vorgegebenen Datum vorlag. Diese werden nebeneinander auf einem Arbeitsblatt ausgegeben. Es gibt ein Blatt für jeden Schnappschusszeitpunkt, der in den Download-Optionen angegeben wurde.
Der Name des Arbeitsblatts der Excel-Datei bzw. der Name der CSV-Datei entspricht dem vorgegebenen Schnappschussdatum im Format jjjj-mm-tt.

Als Spaltenüberschrift erscheint der volle Schlüssel. Die Zeilenbezeichnung entspricht der Beobachtungsperiode im Format jjjj-mm oder jjjj-mm-tt.

Zu jedem Rechenstand werden zuerst die Attribute und darauf folgend die Werte ausgegeben.

Im Schnappschuss-Format kann es vorkommen, dass unterschiedliche Periodizitäten nebeneinander in ein Arbeitsblatt geschrieben werden. In diesem Fall teilen sich die Rechenstände die Datumsspalte, deren Beschriftung immer im Format jjjj-mm erfolgt. Die Datumsspalte orientiert sich an der kleinsten vorhandenen Periodizität.

In einer Excel-Datei werden alle zum Download gehörenden Blätter in einer Arbeitsmappe zusammen angeboten. Für jede Periodizität gibt es ein Tabellenblatt.

Im CSV-Format wird für jede Periodizität eine eigene CSV-Datei ausgegeben.

Indikatorschlüssel

Die Zeitreihen der Echtzeitdatenbank besitzen einen aus mehreren Komponenten bestehenden systematischen SDMX-Schlüssel, mit dem eine systematische Navigation und Suche möglich gemacht wird.

Der Schlüssel hat folgenden Aufbau:

Komponente

Beispiel

kennzeichnet

Beschreibung

Periodizität

M

Indikator

monatlich

Gebiet (Länder,

Ländergruppen)

DE

Indikator

Deutschland

Bereinigung

N

Indikator

Weder saisonal oder

arbeitstäglich bereinigten

Statistisches

Rechenwerk

I

Indikator

Konjunktur und Arbeitsmarkt

Indikatoren nach Branchen

Indikator-

kategorie

IP1

Indikator

Produktion

Indikator-

identifikation

ACM01

Indikator

Industrie

Preisbezug / Einheit

C

Indikator

In konstanten Preisen

Rechnerische Darstellung

I

Indikator

Index

Veröffent-

lichungsjahr

2005

Vintage

2005

Veröffent-

lichungsmonat

11

Vintage

November

Veröffent-

lichungstag

07

Vintage

07

Der Schlüssel für einen Indikator besteht aus den Schlüsselkomponenten 1-8, die hintereinander geschrieben und punktgetrennt werden. Analog dazu besteht ein Zeitreihenschlüssel aus den Komponenten 1-11.

Attribute

Jede Zeitreihe besitzt Attribute, die nicht Teil des Zeitreihenschlüssels sind. Diese sind wie folgt:

Indikator-Ebene

Quelle

z.B. "Statistisches Bundesamt”

Methodik

Beschreibung des Indikators


Vintage-Ebene

Einheit

Einheit, in der die Werte angegeben sind.

Dimension

Faktor, mit dem die Angaben multipliziert werden müssen, um die tatsächlichen Werte zu erhalten

Dezimale

Anzahl Nachkommastellen

Aufzeichnungs-

methode

In der Bundesbank eingesetztes Speicherungsverfahren

Basisjahr

Basisjahr für Indizes oder Preise

Indikatoren

Beispiel: M.DE.N.I.IP1.ACM01.C.I

Rechenstände

Beispiel: M.DE.N.I.IP1.ACM01.C.I.2008.01.09

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