Auslandspositionen der Unternehmen

Die Unternehmen in Deutschland sind Netto-Schuldner gegenüber dem Ausland: Ende April 2020 übersteigen ihre Verbindlichkeiten aus Finanzbeziehungen und Handelskrediten mit 1.328 Mrd € die entsprechenden Forderungen in Höhe von 963 Mrd € um 365 Mrd €. Gegenüber dem Vormonat ist das eine Veränderung um -34 Mrd €.

Von Bedeutung sind vor allem die Finanzbeziehungen zu ausländischen Nichtbanken, während die Beziehungen zu ausländischen Banken eine untergeordnete Rolle spielen. Auf die erste Gruppe entfallen 74% der Forderungen und 84% der Verbindlichkeiten. Dabei bleiben die Anteile der Handelskredite an den Gesamtbeträgen mit 22% und 14% vergleichsweise gering.

In der Auslandsposition der Unternehmen werden insbesondere die Auslandsforderungen und –verbindlichkeiten aus Finanzkrediten und Handelsbeziehungen der inländischen Unternehmen zum Ultimo einer Berichtsperiode erfasst. Zu den Unternehmen zählen beispielsweise auch Kapitalanlagegesellschaften.