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Auslandsverschuldung

Auslandsverschuldung

Die deutsche Bruttoauslandsverschuldung liegt Ende Dezember 2018 bei 4,85 Billionen Euro und wächst nur langsam; in Relation zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist sie sogar rückläufig.

Die Auslandsverschuldung (Gross External Debt) zeigt nur die finanziellen Verbindlichkeiten von Inländern gegenüber Ausländern, die feste Zins- und/oder Tilgungstermine aufweisen. Zur Auslandsverschuldung zählen beispielsweise Schuldverschreibungen und Kredite. Außen vor bleiben hingegen Finanzinstrumente ohne Rückzahlungsverpflichtung, wie beispielsweise Aktien oder Direktinvestitionen.

Die Auslandsverschuldung ist damit eine Teilmenge der Verbindlichkeiten des Auslandsvermögensstatus (AVS); entsprechend sind die Bestände mit Marktpreisen und Wechselkursen zum jeweiligen Stichtag bewertet.

Der Fokus auf die Auslandsschulden mit festen Zahlungsverpflichtungen erlaubt einen Blick auf mögliche Liquiditäts- oder Solvenzrisiken eines Landes. Der Internationale Währungsfonds (IWF) fordert für seinen Statistik-Veröffentlichungsstandard (Special Data Dissemination Standard Plus: SDDS Plus) die Bereitstellung eines Datentableaus zur Bruttoauslandsverschuldung nach einem einheitlichen Schema.

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