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8 Außenwirtschaft

8 Außenwirtschaft

12.07.2019 EN

Gegenstand der Außenhandelsstatistik ist der grenzüberschreitende Warenverkehr Deutschlands mit dem Ausland. Dabei werden alle körperlich ein- und ausgehen­den Waren sowie elektrischer Strom erfasst und nachgewiesen. Das betrifft auch die Aus- und die Einfuhren von Waren, die unentgeltlich oder auf ausländische Rechnung ein- bzw. ausgeführt werden. Dienstleistungen aller Art sind grundsätzlich nicht Gegenstand der Außenhandelsstatistik. Die Differenz zwischen den Ausfuhren und den Einfuhren bezeichnet den Außenhandelssaldo.

Die Leistungsbilanz ist Teil der Zahlungsbilanz. Sie setzt sich aus dem Warenhandel (1.), den Dienstleistungen (2.), den Primäreinkommen (3.) und den Sekundäreinkommen (4.) zusammen. Ein Leistungsbilanzüberschuss bedeutet, dass die betreffende Volkswirtschaft mehr produziert als sie an eigenen und fremden Gütern verbraucht. Dadurch baut sie per Saldo Auslandsvermögen auf. Bei einem Leistungsbilanzdefizit ist es umgekehrt.

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