Teilnehmer der Oktober-Konferenz ©Walter Vorjohann

21. Zentralbankkonferenz zur Mikrostruktur der Finanzmärkte

Welche Faktoren beeinflussen die Funktionsfähigkeit der Finanzmärkte? Diese Frage stand im Mittelpunkt der 21. Zentralbankkonferenz zur Mikrostruktur der Finanzmärkte, die von der Deutschen Bundesbank in ihrem Tagungszentrum in Eltville am Rhein veranstaltet wurde.

Zwei Tage lang befassten sich Expertinnen und Experten aus Forschung, Politik und Praxis mit einem breiten Spektrum an Themen rund um die Finanzmärkte. Dabei ging es um die globalen Devisenmärkte, die Sicherheiten- und Refinanzierungsmärkte und auch um Markttransparenz, sichere Vermögenswerte und Marktresilienz.

Es wurden unter anderem folgende Fragen erörtert:

  • Wodurch werden die Volatilität und die Handelsbedingungen an den Devisenmärkten bestimmt?
  • Wie wirken sich das zentrale Clearing und die Sicherheitenerfordernisse auf die Refinanzierungsmärkte aus?
  • Welche Grenzen hat die freiwillige Transparenz, und wie prägen Informationen die Preisfindung?
  • Wie beeinflussen Händler und Marktstrukturen die Liquidität und Resilienz an den Märkten für sichere Vermögenswerte?
  • Kann eine Marktfragmentierung Börsenausfälle abfedern?

Die diesjährige Keynote hielt Jean-Edouard Colliard, Professor of Finance an der HEC Paris. Er sprach über die Nutzung künstlicher Intelligenz und ihre Auswirkungen auf die Wertpapiermärkte. 

Organisiert wurde die Konferenz von Falko Fecht (Deutsche Bundesbank), Stephan Jank (Deutsche Bundesbank) und Dagfinn Rime (BI Norwegian Business School).