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Bilanzpositionen

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Monatliche Bilanzstatistik

Die monatliche Bilanzstatistik gibt einen umfassenden Überblick über das Geschäft der deutschen Banken (MFIs). Banken, die Einlagenkreditinstitute im Sinne der Verordnung (EU) Nr. 575/2013 über Aufsichtsanforderungen an Kreditinstitute und Wertpapierfirmen sind, melden monatlich ihre Bilanz, die in weiteren Anlagen nach Sektoren und Ursprungslaufzeiten tiefer untergliedert wird. Die monatliche Bilanzstatistik ist eine wesentliche Datenbasis für die konsolidierte Bilanz des Sektors der monetären Finanzinstitute in Deutschland und damit für den deutschen Beitrag zu den monetären Aggregaten der Europäischen Währungsunion.

Für eine tiefere Analyse bestimmter Bilanzpositionen werden mit folgenden Erhebungen zusätzliche Erkenntnisse gewonnen:

Kreditnehmerstatistik

Im Rahmen der Kreditnehmerstatistik werden die am Vierteljahresende ausstehenden Kredite an inländische Unternehmen und Privatpersonen (einschließlich Organisationen ohne Erwerbszweck) tiefer aufgegliedert. Die Unternehmen und Selbständigen werden dabei nach Wirtschaftszweigen, die auf der Wirtschaftszweigklassifikation des Statistischen Bundesamts basieren, gezeigt. Darüber hinaus enthält die Kreditnehmerstatistik Angaben zur Besicherung der Kredite und gibt Auskunft über die Rückzahlungsmodalitäten der Kredite an private Haushalte.

Bankstatistische Regionalergebnisse

Auf Grundlage der vierteljährlich erhobenen Daten zur Regionalstatistik werden bankstatistische Ergebnisse (Kredit- und Einlagengeschäft mit Kunden) nach Bundesländern ausgewiesen. Die regionale Zuordnung erfolgt nach dem Sitz der Bankniederlassungen (Zweigstellen) und nicht nach dem Sitz der Kunden. Am Fuß der Tabellen wird auf die Fundstellen der entsprechenden Zahlenangaben für das Bundesgebiet insgesamt im Statistischen Teil des Monatsberichts und im Beiheft Bankenstatistik hingewiesen.

Bankstatistische Gesamtrechnungen

(konsolidierte Bilanz der Monetären Finanzinstitute (MFIs))

Gegenstand der konsolidierten Bilanz sind die Aktiva und Passiva der Monetären Finanzinstitute, die den geldschöpfenden Sektor des Eurowährungsgebietes bilden.

Dabei wird zunächst je eine Teilbilanz für das Eurosystem und die sonstigen  erstellt. Erstere wird auch als konsolidierter Ausweis des Eurosystems bezeichnet.

Für den Deutschen Beitrag werden die Daten der monatlichen Bilanzstatistik der Deutschen Bundesbank als  herangezogen. Der Deutsche Beitrag für die Teilbilanz der sonstigen  beinhaltet die bilanzstatistischen Meldungen der Kreditinstitute einschließlich der Bausparkassen und Geldmarktfonds.

Neben den Ursprungswerten werden saison- und kalenderbereinigte Zeitreihen angeboten. Die bereinigten Angaben werden nach dem Census-Verfahren X-12-ARIMA, Version 0.2.8, geschätzt.

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