Handelsraum der Börse in Frankfurt am Main
Finanz- und Währungsstabilität

Störungen im Finanz- und Währungssystem können Wirtschaftswachstum und Beschäftigung schaden und Staatshaushalte belasten. Die Bundesbank beobachtet das Finanz- und Währungssystem, analysiert systemische Risiken und arbeitet in nationalen, europäischen und internationalen Gremien und Institutionen mit, um Gefahren rechtzeitig zu erkennen und Finanzkrisen durch risikoadäquate Maßnahmen und Regulierung vorzubeugen.

BaFin senkt antizyklischen Kapitalpuffer auf null Prozent
Skyline von Frankfurt am Main

Die BaFin hat eine Allgemeinverfügung zur Quote für den inländischen antizyklischen Kapitalpuffer erlassen. Sie senkt zum 1. April 2020 die Quote von 0,25 Prozent auf 0 Prozent. 

Statement des AFS zum antizyklischen Kapitalpuffer
Skyline von Frankfurt am Main

Angesichts des erwarteten Kreditbedarfs der Realwirtschaft beabsichtigt die BaFin den antizyklischen Kapitalpuffer zum 1. April 2020 von 0,25 Prozent auf 0 Prozent zu senken. Mit dieser präventiven Maßnahme wird die Fähigkeit des deutschen Bankensektors gestärkt, Kredite zu vergeben.

Finanzstabilitätsbericht 2019: Deutsches Finanzsystem bleibt verwundbar

Die Risiken für die Stabilität des deutschen Finanzsystems haben im Laufe des Jahres 2019 weiter zugenommen. Ein unerwarteter Konjunktureinbruch und abrupt steigende Risikoprämien könnten das deutsche Finanzsystem empfindlich treffen, sagte Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch bei der Vorstellung des Finanzstabilitätsberichts.

BaFin aktiviert antizyklischen Kapitalpuffer
Skyline von Frankfurt am Main

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungen (BaFin) hat eine Allgemeinverfügung zur Quote für den inländischen antizyklischen Kapitalpuffer erlassen. Sie erhöht zum 1. Juli 2019 die Quote von 0 Prozent auf 0,25 Prozent. Die Anhebung zielt darauf ab, die Widerstandsfähigkeit des Bankensystems präventiv zu stärken.

AFS empfiehlt Aktivierung des antizyklischen Kapitalpuffers und veröffentlicht sechsten Jahresbericht

Der Ausschuss für Finanzstabilität (AFS) hat der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) empfohlen, den inländischen antizyklischen Kapitalpuffer ab dem dritten Quartal 2019 zu aktivieren und auf 0,25% anzuheben. Der Kapitalpuffer gilt für Banken und stärkt präventiv die Widerstandskraft des Finanzsystems gegenüber zyklischen Systemrisiken.

Tagungsband zur Politikevaluierung veröffentlicht

Im Zuge der Finanzmarktkrise wurden Reformen für die internationalen Finanzmärkte eingeleitet. Die Wirkung dieser Reformen will der Finanzstabilitätsrat nun überprüfen. Bundesbank und Leopoldina haben dies zum Anlass genommen, Experten aus Wissenschaft und Verwaltung zu einem Erfahrungsaustausch zum Thema Politikevaluierung einzuladen. Die Ergebnisse wurden nun veröffentlicht.

G7-Staaten verabschieden Berichte zur Cyber-Sicherheit
Blaue Binärzahlen auf einem PC-Bildschirm

Die G7 Finanzminister und Notenbankgouverneure verabschiedeten zur weiteren Förderung der Cyber-Sicherheit im Finanzsektor Grundelemente zu Risiken durch Drittparteien und zu Penetrationstests.

Internationale Zusammenarbeit

Die Bundesbank bringt ihre Expertise in zahlreichen europäischen und internationalen Gremien und Organisationen ein, in denen Fragen der Finanzstabilität sowie des Finanz- und Währungssystems analysiert und entsprechende Politikmaßnahmen abgestimmt werden.

Reden
Claudia Buch während eines Gesprächs

Mitglieder des Vorstandes der Bundesbank, darunter Vizepräsidentin Claudia M. Buch, nehmen bei verschiedenen Anlässen regelmäßig Stellung zu Fragestellungen des Finanz- und Währungssystems.

Diskussionspapiere

Wissenschaftlich ausgerichtete Arbeiten des Forschungszentrums, darunter auch zum Thema Finanzstabilität, größtenteils in englischer Sprache.

Stellungnahmen

Hier finden Sie relevante Stellungnahmen der Deutschen Bundesbank, darunter auch zum Thema Finanzstabilität.

Konferenzen

Hier finden Sie eine Übersicht der Konferenzen der Deutschen Bundesbank zum Thema Finanz- und Währungsstabilität.