Green Finance bei der Bundesbank

Der Klimawandel ist weltweit spürbar. Auch hierzulande werden extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen und Starkregen häufiger und heftiger. Durch das Pariser Klimaschutzabkommen zur Begrenzung der Erderwärmung sind auch die Folgen des Klimawandels für das globale Finanzsystem verstärkt in den Fokus gerückt. 

Vor diesem Hintergrund unterstützt die Bundesbank, im Rahmen ihres Mandats, den grünen Wandel im Finanzsystem. Zudem analysiert sie die Auswirkungen von Klimawandel und Klimapolitik auf den Finanzsektor, denn Klimarisiken sind auch finanzielle Risiken. Unsere Expertinnen und Experten sind auf nationaler und internationaler Ebene aktiv, und wir sind Gründungsmitglied des weltweiten „Network for Greening the Financial System“.

Dieses Video gibt eine Einführung in das Thema sowie Einblicke, was die Bundesbank konkret tut.

Mauderer: Notenbanken müssen den Klimawandel stärker in ihren Analysen berücksichtigen

Notenbanken sollten ihre Wirtschaftsmodelle und Prognosemethoden um Klimaszenarien ergänzen, sagte Vorstandsmitglied Sabine Mauderer im Zuge der Veröffentlichung neuer NGFS Berichte.

Weidmann: Notenbanken können und sollen in Sachen Klima mehr tun als bisher

Notenbanken sollten die finanziellen Risiken mit Klimabezug in ihrem Risikomanagement berücksichtigen, sagte Bundesbankpräsident Jens Weidmann bei der Pressekonferenz zum Jahresabschluss 2019.

Finanzstabilitätsbericht

Erstmals widmet die Bundesbank klimabezogenen Risiken ein eigenes Kapitel. Es geht darum, dass das Finanzsystem robust gegenüber Unsicherheiten und Risiken des Klimawandels sowie der Klimapolitik ist.

Der Markt für nachhaltige Finanzanlagen – ein Überblick

Der europäische Markt für nachhaltige Finanzanlagen weist derzeit ein dynamisches Wachstum auf. Für einen zusätzlichen Schub und Klarheit bei den Anlegern würden aus Sicht der Fachleute der Bundesbank neue Transparenzpflichten, Informationen und klare Definitionen sorgen.

Euro20+

Die Bundesbank hat zum zweiten Mal 250 junge engagierte Menschen eingeladen, um unter dem Motto „Dein Europa. Deine Zukunft“ über zentrale wirtschaftspolitische und gesellschaftliche Fragen zur Zukunft Europas und der Währungsunion zu diskutieren.