Serkan ©privat

Mit anpacken und jeden Tag etwas Neues lernen – meine Ausbildung zum Anlagenmechaniker Ausbildungsgänge – Anlagenmechaniker*in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

Vom Schülerpraktikum zur Ausbildung

Hallo, ich heiße Serkan und mache eine Ausbildung zum Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Ich bin gerade im dritten Lehrjahr. Schon während meiner Schulzeit hat mich das Handwerk interessiert. Bei einem Schülerpraktikum in einem Elektrobetrieb habe ich gemerkt, dass mir praktische Arbeit richtig Spaß macht. Danach war für mich klar: Ich möchte einen handwerklichen Beruf lernen.

Auf die Ausbildung bei der Bundesbank hat mich meine Mutter aufmerksam gemacht. Ich war in mehreren Bewerbungsverfahren aktiv, doch die Bundesbank hat mich durch ihre Schnelligkeit und klare Kommunikation im Prozess sofort überzeugt. Schon nach zwei oder drei Wochen wurde ich zum Einstellungstest eingeladen. Danach folgten das Auswahlgespräch und schließlich die Zusage für meine Ausbildung.

Ein Beruf mit vielen Möglichkeiten

Als Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik kümmere ich mich um alles, was mit Wasser, Heizungen, Lüftungsanlagen und teilweise auch Klimatechnik zu tun hat. Dazu gehören zum Beispiel Bäder, Küchen oder Heizungsanlagen. An meinem Beruf gefällt mir besonders, dass er so abwechslungsreich ist. Früher waren Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik getrennte Berufe. Heute gehört alles zu einem Berufsfeld. Dadurch lerne ich viele verschiedene Bereiche kennen und kein Arbeitstag ist wie der andere. Genau das macht die Ausbildung für mich spannend.

So läuft meine Ausbildung ab

Meine Ausbildung findet sowohl in der Berufsschule als auch bei der Bundesbank statt. Wir arbeiten im sogenannten A/B-Modell. Das bedeutet: In einer Woche bin ich vier Tage im Betrieb und einen Tag in der Berufsschule. In der nächsten Woche sind es drei Tage im Betrieb und zwei Tage in der Schule. Dieses Modell gefällt mir sehr gut. Ich kann das, was ich in der Berufsschule lerne, direkt im Betrieb anwenden. So lassen sich Theorie und Praxis gut miteinander verbinden.

Ich darf von Anfang an mit anpacken

Bei der Bundesbank arbeite ich nicht nur zu – ich darf auch selbst mit anpacken. Gemeinsam mit meinen Kollegen habe ich zum Beispiel schon Abwasserleitungen in einer Tiefgarage erneuert, Eckventile und Armaturen ausgetauscht, Toiletten ersetzt und Waschbecken eingebaut. Viele Aufgaben erledige ich inzwischen selbstständig. Natürlich ist immer ein Geselle dabei, der die Aufsicht hat und mich unterstützt, wenn ich Fragen habe. Das gibt mir Sicherheit und gleichzeitig lerne ich, Verantwortung zu übernehmen.

Gemeinsam im Team lernen

Während meiner Ausbildung arbeite ich mit dem gesamten Team zusammen. Ich habe zwei Ausbilder – einen Meister und einen stellvertretenden Ausbilder. Außerdem arbeite ich mit verschiedenen Gesellen, die jeweils auf unterschiedliche Bereiche wie Sanitär-, Heizungs- oder Lüftungstechnik spezialisiert sind. Dadurch bekomme ich viele Einblicke und lerne ständig Neues. Besonders gut gefällt mir, dass ich jederzeit Fragen stellen kann und immer Unterstützung bekomme. Ich verstehe mich mit meinen Ausbildern und Kollegen sehr gut und fühle mich im Team richtig wohl.

Mein Tipp für deine Berufswahl

Wenn du noch nicht genau weißt, welcher Beruf zu dir passt, kann ich dir ein Schülerpraktikum nur empfehlen. Mir hat es sehr geholfen, den Arbeitsalltag kennenzulernen und herauszufinden, dass das Handwerk genau das Richtige für mich ist. Am Handwerk gefällt mir besonders, dass man am Ende des Tages sieht, was man geschafft hat. Dieses Gefühl motiviert mich jeden Tag aufs Neue.