Hat Europa die neue geoökonomische Realität schon verdaut – und hat es die Energie, sie zu bewältigen? Annual Dinner der Society of Professional Economists
Es gilt das gesprochene Wort.
1 Einleitung
Meine sehr verehrten Damen und Herren, es ist mir eine Freude, heute vor Ihnen zu sprechen.
Die Society of Professional Economists wurde 1953 gegründet. Das war vier Jahre vor der Errichtung der Deutschen Bundesbank. Seither hat sich im globalen wirtschaftlichen Umfeld vieles verändert.
Wachstum und Wohlstand haben ein beispielloses Niveau erreicht. Das haben wir vor allem der Globalisierung, der regelbasierten Weltordnung und der Handelsintegration zu verdanken. Aktuell vollzieht sich hier jedoch eine Fragmentierung, auf die ich später noch eingehen werde. Die Rivalität zwischen den Vereinigten Staaten und der Sowjetunion aus Zeiten des Kalten Kriegs ist vorbei. Heute steht die strategische Rivalität zwischen den USA und China im Vordergrund.
Umso mehr freue ich mich, dass sich die Freundschaft zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland – sowie zwischen der Deutschen Bundesbank und der Bank of England – als tief und beständig erweist. Viele Menschen hatten erwartet, dass sich das Vereinigte Königreich durch den Brexit deutlich von der EU entfernen würde.
Der Brexit stellte tatsächlich einen tiefgreifenden Wendepunkt dar. Er dämpft den Handel zwischen den beiden Seiten und wirkt sich spürbar auf die Unternehmen und das Leben der Menschen aus. Nach meinem Dafürhalten hat sich das Vereinigte Königreich in den zehn Jahren seit dem Referendum jedoch nicht besonders stark von der EU entfernt.[1] Eher strebt es nun eine engere Zusammenarbeit und in einigen Bereichen auch eine stärkere regulatorische Angleichung an.[2]
Beide Seiten möchten das nächste gemeinsame Gipfeltreffen nutzen, um ihre Partnerschaft in verschiedenen Bereichen – von der Mobilität von Jugendlichen bis hin zu Verteidigung und Sicherheit – weiter zu vertiefen.[3] Ich freue mich sehr, dass sich das Vereinigte Königreich und seine europäischen Nachbarn wieder um engere Beziehungen bemühen.
Dies hat meiner Meinung nach auch damit zu tun, dass die EU und das Vereinigte Königreich vor recht ähnlichen Herausforderungen stehen. Beide sind mit denselben Aspekten der geoökonomischen Fragmentierung konfrontiert. Der IWF[4] definiert geopolitische Fragmentierung als eine „politisch motivierte, häufig von strategischen Überlegungen geleitete Umkehr der Integration“.[5]
In meiner heutigen Rede möchte ich das aktuelle geoökonomische Umfeld aus drei Perspektiven beleuchten: Zunächst werde ich herausarbeiten, wie die neue geoökonomische Realität aussieht. Dann gehe ich darauf ein, wie Europa mit dieser Realität umgeht. Und schließlich werde ich einige Beispiele dafür nennen, was die EU unternimmt, bevor ich dann zum Schluss komme.
2 Wie sieht die neue geoökonomische Realität aus?
Meine Damen und Herren, die aktuelle Geoökonomie zeigt sich in der strategischen Rivalität zwischen den USA und China. Beide Staaten machen sich kritische Abhängigkeiten – oder Engpässe, sogenannte Chokepoints – zunutze, um einen strategischen Einfluss auf andere Volkswirtschaften auszuüben.
Beginnen wir mit China: Ein wichtiger Engpass, den China als Hebel einsetzt, ist seine Kontrolle über Seltene Erden.
China setzt auch seine Stellung als bedeutender Produktionsstandort gezielt ein. Gegenwärtig entfallen rund 30 Prozent der weltweiten Produktionsleistung im verarbeitenden Gewerbe auf China.[6] Dies könnte die Stärke Europas bei der Produktion im Mid-Tech-Segment mindern.[7]
Die Vereinigten Staaten hingegen kontrollieren einen überwiegenden Teil der globalen Finanzdienstleistungen. Zudem haben die weltweit führenden Technologieunternehmen dort ihren Sitz. Das Land ist das wichtigste NATO‑Mitglied und bietet einen Sicherheitsschirm für die Nordatlantik-Region einschließlich Europas. Schon diese Faktoren verleihen den USA bereits eine bedeutende geoökonomische Macht, auch im Verhältnis zu ihren europäischen Verbündeten.
Hinzu kommt, dass die aktuelle US‑Regierung Zölle verhängt, um sich durchzusetzen. Aus einer aktuellen Analyse[8] der Deutschen Bundesbank geht hervor, dass Zölle den Welthandel, die Weltwirtschaft und die Vereinigten Staaten selbst belasten. Unsere Analyse zeigt auch, dass sich die Weltwirtschaft – und insbesondere der Welthandel – trotz der Zölle im vergangenen Jahr robust entwickelte. Und das lag vor allem am KI‑Boom.
Laut Global Trade Alert erreichte die Zahl der Handelsbeschränkungen in den Jahren 2023 bis 2025 weltweit ein Rekordniveau, wodurch die jahrzehntelangen Liberalisierungsschritte wieder rückgängig gemacht wurden.[9] Selbst ohne die protektionistischen Maßnahmen der USA haben die Handelsbeschränkungen zugenommen. Infolgedessen ist die globale handelspolitische Unsicherheit in den 2020er-Jahren im Schnitt fast fünfmal so hoch wie in den 2000er-Jahren.[10]
Meine sehr verehrten Damen und Herren, all diese harten Realitäten – und noch viele weitere – schlagen Europa schwer auf den Magen. Wie kommt Europa damit zurecht?
Werfen wir zunächst einen Blick auf Deutschland. Einer Umfrage der Deutschen Bundesbank[11] zufolge wurden die deutschen Exporteure 2025 durch die US‑Zölle belastet. Hinzu kam der wachsende Wettbewerbsdruck aus China.
In Frankreich befürchtet Präsident Emmanuel Macron, dass das exportorientierte Wirtschaftsmodell Chinas die Existenz europäischer Industriebranchen bedroht.[12]
Was das Vereinigte Königreich betrifft, so ist die Denkfabrik Chatham House der Auffassung, dass die geoökonomischen Kräfte die ohnehin bereits schweren innenpolitischen Herausforderungen für das Vereinigte Königreich noch verschärfen.
Was also können die Mittelmächte – wie der kanadische Premierminister Mark Carney sie nennt– und ein Block wie die EU in einer Welt rivalisierender Großmächte dagegen tun?
3 Hat Europa die Energie, um die heutigen geoökonomischen Herausforderungen zu bewältigen?
Meine Damen und Herren, hat Europa die Energie, um diese Herausforderungen zu bewältigen? Daran habe ich keine Zweifel.
Sowohl die EU als auch das Vereinigte Königreich sind sich der Bedrohungen für ihre wirtschaftliche und nationale Sicherheit bewusst.[13] Aber auch – so möchte ich hinzufügen – der Bedrohung der grundlegenden Werte und Interessen, dank derer ihre Volkswirtschaften gewachsen sind.
In der Präambel zum Kensington-Vertrag[14], der im vergangenen Jahr zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland geschlossen wurde, heißt es: Die beiden Parteien werden die Herausforderungen, denen sie gegenüberstehen, besser meistern, indem sie ihre enge Zusammenarbeit als europäische Nachbarn und Verbündete auf der Grundlage der starken Bindungen zwischen ihren Ländern, ihrer gemeinsamen Geschichte und ihrer geteilten Werte und Interessen vertiefen.
Meine Damen und Herren, ich bin fest überzeugt, dass diese Worte für die EU und das Vereinigte Königreich gleichermaßen gelten. Dank dieser tief verankerten Werte und unserer inhärenten Stärken sind wir ziemlich gut aufgestellt, um die neue Realität zu verdauen.
Betrachten wir zunächst einige der vielen Stärken des Vereinigten Königreichs: Im Bereich der Finanzdienstleistungen und unternehmensnahen Dienstleistungen spielt es weltweit in der obersten Liga mit, die fortschrittlichen Industriesektoren sind stark,[15] und das Bildungsniveau der Bevölkerung ist hoch.
Auch die EU hat einiges vorzuweisen: Sie ist der weltweit größte Handelsblock mit dem größten Netzwerk an Handelsabkommen.[16] Sie verfügt über ein verarbeitendes Gewerbe von Weltrang und ist in einigen technischen Bereichen weltweit führend. Die EU hat einen integrierten Markt mit 27 Mitgliedstaaten und 450 Millionen Verbraucherinnen und Verbrauchern.
Dennoch gibt es sicherlich auch Bereiche, in denen die EU mehr tun kann, um ihr Potenzial voll auszuschöpfen. Auf drei Initiativen, bei denen die Europäische Union nach wie vor um Fortschritte bestrebt ist – oder das zumindest sein sollte –, werde ich näher eingehen. Dabei geht es um Wettbewerbsfähigkeit, digitale Resilienz und künstliche Intelligenz.
3.1 Die Agenda für Wettbewerbsfähigkeit
Der europäische Binnenmarkt existiert bereits seit mehr als 30 Jahren. Es muss aber noch mehr getan werden, um sein Potenzial voll auszuschöpfen. Die Spar- und Investitionsunion (SIU) ist hierfür eine wichtige Initiative. Sie fördert den Wohlstand, die Stabilität und die Wettbewerbsfähigkeit Europas, indem sie tiefere, stärker integrierte Finanzmärkte schafft.
Einfach ausgedrückt geht es darum, Ersparnisse und Investitionen miteinander zu verknüpfen, um finanzielle Möglichkeiten für Menschen und Unternehmen zu schaffen.[17] Weitere Initiativen sind „Made in Europe“, der Kompass für Wettbewerbsfähigkeit, die Union der Kompetenzen, die Vereinfachungsinitiative sowie die EU‑Start-up- und Scale-up-Strategie.
Die EU ist zudem bestrebt, die Finanzierungslücke bei Scale-ups zu schließen. Allzu oft sind Start-up-Unternehmen gezwungen, in späteren Phasen außerhalb von Europa nach Finanzierungsmitteln zu suchen.[18] Nun ist geplant, für dieses strategisch wichtige Segment privates Kapital innerhalb Europas zu mobilisieren.
Last, but not least: Die EU strebt die Einführung der „EU Inc.“ an. Dahinter steht das Konzept einer vollständig digitalen Gesellschaftsform für europäische Start-ups, die innerhalb von 48 Stunden online für maximal 100 € gegründet werden kann.
Ich freue mich sehr, dass auch im regelmäßig stattfindenden Joint EU‑UK Financial Regulatory Forum über die Spar- und Investitionsunion gesprochen wird. Dieses Forum, in dem auch andere Themen erörtert werden – z. B. Bankwesen, Finanzstabilität und Digital Finance –, ist ein gutes Beispiel für den tiefen Dialog zwischen der EU und dem Vereinigten Königreich.
3.2 Verbesserung der digitalen Resilienz
Was die digitale Welt betrifft, so haben Sie sicherlich schon vom EU‑Projekt zum digitalen Euro gehört. Die Digitalisierung des Zahlungsverkehrs schreitet voran. Zudem greifen Bezahlprozesse und digitale Geschäftsprozesse immer mehr ineinander. Hier kommt der digitale Euro ins Spiel. Mit seiner Einführung würde Zentralbankgeld ins digitale Zeitalter befördert.
Aber nicht nur das: Der digitale Euro könnte die Abhängigkeit der EU von außereuropäischen Zahlungsdienstleistern und der Infrastruktur im elektronischen Zahlungsverkehr verringern. Im Euroraum könnte der digitale Euro unsere strategische Autonomie im Zahlungsverkehr fördern und dazu beitragen, die bestehende Marktfragmentierung zu überwinden.
Darüber hinaus kann er neue Geschäftsmodelle für Marktteilnehmer erschließen und die gesamteuropäische Interoperabilität unterstützen. Das ist gut für Effizienz, Innovation und Wachstum. Mit der Fertigstellung des Rechtsrahmens bis Ende 2026 ist das Eurosystem auf einem guten Weg, den digitalen Euro im Jahr 2029 einzuführen.[19]
Für die Finanzbranche gibt es bereits eine Wholesale-Abwicklungslösung für digitales Zentralbankgeld (DZBG). Tatsächlich wurde sie gerade gestern in Betrieb genommen. Diese Infrastruktur des „tokenisierten Euro“ verbindet DLT‑Marktplattformen mit den TARGET‑Services des Eurosystems und ermöglicht so eine effiziente On-Chain-Abwicklung tokenisierter Vermögenstransaktionen in Zentralbankgeld.[20]
Diese Initiative hat auch eine strategische Dimension. Indem Zentralbankgeld für neue Finanzmarktstrukturen zur Verfügung gestellt wird, kann ein integrierter europäischer Kapitalmarkt unterstützt und die Spar- und Investitionsunion gefördert werden. Europäisches Wholesale-DZBG kann Abhängigkeiten verringern und die Resilienz stärken. Es kann zur finanziellen Souveränität Europas beitragen und die internationale Rolle des Euro stärken.
Aus geoökonomischer Sicht ist wichtig, dass sowohl der digitale Euro für den Massenzahlungsverkehr als auch die Wholesale-Abwicklungslösungen auf einer sicheren, robusten und – ganz entscheidend – europäischen Infrastruktur laufen würden. Das ist gut für die Resilienz. Der Euroraum nimmt in Bezug auf die Einführung eines DZBG eine Vorreiterrolle unter den großen Währungsräumen der Welt ein.
3.3 Künstliche Intelligenz
Von allen Bereichen, in denen außereuropäische Akteure dominieren, wird künstliche Intelligenz derzeit am hitzigsten diskutiert wird. Die weiterreichenden Auswirkungen des KI‑Booms auf Wachstum und Preisstabilität sind nach wie vor ungewiss.
Aber KI hat ein transformatives – und vielleicht sogar disruptives – Potenzial. Und die versprochenen Effizienzgewinne scheinen enorm zu sein. Das ist unser Eindruck, und zwar nicht nur im Rahmen unserer alltäglichen Erfahrung. Auch bei der ersten Phase professioneller Anwendungen im privaten wie auch im öffentlichen Sektor lässt sich dies beobachten – auch bei den Zentralbanken.
Zugleich stellt sich die Frage der Cybersicherheit. Es wird immer deutlicher, dass Frontier-KI‑Modelle erhebliche Risiken für die Finanzstabilität bergen, wie Andrew Bailey in seiner Funktion als Vorsitzender des Finanzstabilitätsrats kürzlich schrieb.[21] Daher haben sowohl die EU als auch das Vereinigte Königreich ein Interesse an einem sicheren Einsatz von KI.
Es freut mich, dass die EU und das Vereinigte Königreich auch hier in Bereichen von gemeinsamem Interesse eng zusammenarbeiten und sich regelmäßig in Cyber-Dialogen austauschen.[22] All diese Beispiele zeigen, dass unsere Reaktionen auf die neue geoökonomische Realität auf einem Fundament sehr ähnlicher gemeinsamer Werte und Interessen beruhen.
4 Schluss
Meine Damen und Herren, ich möchte nun zum Schluss kommen. Es stellt sich eine neue geoökonomische Realität ein. Diese schlägt Europa schwer auf den Magen und muss erst einmal verdaut werden. Ich habe heute dargelegt, dass sowohl das Vereinigte Königreich als auch die EU über die Energie und die inhärente Stärke verfügen, um damit umzugehen.
Indem sie ihre Stärken mit ihrem gemeinsamen Bekenntnis zu den Werten, die sich in der Vergangenheit bewährt haben, kombinieren, werden das Vereinigte Königreich und die EU meiner Meinung nach die Herausforderungen bewältigen und aus dieser Zeit stärker und widerstandsfähiger hervorgehen.
Damit übergebe ich das Wort wieder an George. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Fußnoten:
- UK in a Changing Europe (2026), UK‑EU Regulatory Divergence Tracker Q1‑2026.
- Haut-commissariat à la stratégie et au plan (2026), Taking back control? How has the UK diverged from the EU since Brexit?.
- Financial Times, 18. August 2026, Andy Burnham faces EU clash over youth scheme as summit looms.
- Aiyar, S. et al. (2023), Geoeconomic Fragmentation and the Future of Multilateralism, IMF Staff Discussion Notes, SDN/2023/001, Geo-Economic Fragmentation and the Future of Multilateralism.
- Der Politikwissenschaftler Edward Luttwak beschreibt Geoökonomie als „Handelsmethoden unter Beimengung von Konfliktlogik“ oder „Logik des Krieges, eingebettet in die Grammatik des Handels“. Vgl. Luttwak, E. (1990), From Geopolitics to Geo-Economics – Logic of Conflict, Grammar of Commerce, The National Interest, Sommer 1990.
- Internationaler Währungsfonds, Juni 2026, Geoeconomics, Rediscovered, Finance and Development, S. 28.
- Europäische Zentralbank, Why competition with China is getting tougher than ever, Der EZB‑Blog, 3. September 2024.
- Deutsche Bundesbank, Monatsbericht, Juli 2026, US‑Zölle und geoökonomische Fragmentierung: Implikationen für die Weltkonjunktur und Deutsche Bundesbank, Monatsbericht, August 2025, Internationales und europäisches Umfeld.
- Blog der Weltbank, 11. Dezember 2025, Global trade’s rollercoaster ride.
- Caldara et al. (2020), Trade Policy Uncertainty (TPU) Index.
- Deutsche Bundesbank, Auswirkungen der US‑Zölle auf Unternehmen in Deutschland, Monatsbericht, März 2026.
- Financial Times, 7. Dezember 2025, ‘Unbearable imbalances’ cast shadow on Emmanuel Macron’s Beijing bonhomie.
- Vgl. beispielsweise: European economic security – Consilium und The UK Government Resilience Action Plan: 2026 Implementation Report.
- UK Government, 2025, Treaty between the United Kingdom of Great Britain and Northern Ireland and the Federal Republic of Germany on friendship and bilateral cooperation.
- UK Government, 2025, Sector Plans.
- Europäische Kommission, Handel – Europäische Kommission, abgerufen am 18. September 2026.
- Europäischer Rat, Spar- und Investitionsunion, abgerufen am 18. September 2026.
- Europäische Investitionsbank, 2024, The scaleup gap: Financial market constraints holding back innovative firms in the European Union.
- Europäische Zentralbank, 2025, Preparation phase of a digital euro – Closing report.
- Europäische Zentralbank, 2026, Rede von Piero Cipollone, Money in the digital age.
- Finanzstabilitätsrat, 31. August 2026, FSB Chair’s letter to G20 Finance Ministers and Central Bank Governors: August 2026.
- Europäisches Parlament, März 2026, EU‑UK digital cooperation.