Vorstellung der Ergebnisse des LSI-Stresstests 2026 Pressekonferenz von Deutscher Bundesbank und Bafin

Es gilt das gesprochene Wort.

Meine sehr geehrten Damen und Herren, 

auch von meiner Seite aus ein herzliches Willkommen zur Pressekonferenz zur Vorstellung der Ergebnisse des LSI‑Stresstests 2026. 

1 Aktuelle wirtschaftliche Lage

Bevor wir zum eigentlichen Kern der heutigen Pressekonferenz kommen, möchten wir zunächst auf das wirtschaftliche Umfeld blicken, in dem die kleinen und mittelgroßen deutschen Institute derzeit agieren. 

Die deutsche Wirtschaft befindet sich auf einem erkennbaren Erholungskurs. Die Erholung ist jedoch noch nicht in allen Bereichen gleichermaßen verankert. Während Exporte und staatliche Impulse die wirtschaftliche Aktivität stützen, bleiben die privaten Ausrüstungsinvestitionen schwach, und die Lage am Arbeitsmarkt hat sich weiter verschlechtert. Zudem bleibt die geopolitische Unsicherheit ein zentraler Risikofaktor. Konflikte wie in der Ukraine und im Iran, Handelsbarrieren und Störungen wichtiger Seewege belasten Lieferketten, erhöhen Kosten und erschweren die Planung. 

Im Zuge der jüngsten Eskalation im Nahen Osten erreichten die Energiepreise zuletzt ihre Höchstwerte seit Beginn der Krise, die Situation insgesamt bleibt volatil – das belastet insbesondere energieintensive Unternehmen. Zugleich erhöht das mittlerweile höhere Zinsniveau die Finanzierungskosten der Unternehmen. Die Refinanzierung ist teurer als in der Niedrigzinsphase, was Investitionen, Margen und die Schuldentragfähigkeit beeinträchtigen kann. Für Banken und Sparkassen bleibt daher entscheidend, wie widerstandsfähig ihre Kreditkunden gegenüber höheren Finanzierungskosten, unsicherer Nachfrage und weiteren Kostensteigerungen sind. 

Zugleich zeichnet sich eine positive Perspektive ab: Gemäß der letzten Prognose der Deutschen Bundesbank vom Juni 2026 dürfte die deutsche Wirtschaft bis 2028 schrittweise wieder stärker Fahrt aufnehmen. Gleiches gilt auch für den Euroraum. Kräftige Wachstumsimpulse sind vor allem von der expansiveren Fiskalpolitik zu erwarten, insbesondere durch höhere Ausgaben für Verteidigung sowie Infrastruktur- und Digitalisierungsprojekte. 

Die strukturellen Wachstumshemmnisse bleiben jedoch bestehen. Dazu zählen hohe Regulierungsdichte und Bürokratiekosten, die Folgen des demografischen Wandels, darunter Fachkräftemangel und steigende Lohnnebenkosten, die – bereits genannten – vergleichsweise hohen Energiekosten sowie die zunehmende – zum Teil wettbewerbsverzerrende – Konkurrenz im Exportgeschäft, insbesondere aus China. Für die Kreditwirtschaft ist das unmittelbar relevant: Die genannten Belastungen können die Ertragslage und Schuldentragfähigkeit der Unternehmen beeinträchtigen. Sie könnten zudem dazu führen, dass der in den letzten Jahren beobachtete Aufwärtstrend bei Unternehmensinsolvenzen weiter andauert. Da sich Kreditrisiken häufig schrittweise aufbauen, müssen sie frühzeitig und systematisch von den Banken und Sparkassen beobachtet werden. 

2 Staatsverschuldung Deutschlands im internationalen Vergleich

Im Falle einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage ist für die Kreditinstitute zudem von Bedeutung, inwiefern auch auf Seiten der Fiskalpolitik noch Spielräume bestünden, stabilisierend einzugreifen. Deutschland weist im Vergleich zum Euroraum und insbesondere zu den Vereinigten Staaten weiterhin eine vergleichsweise niedrige Schuldenquote auf und verfügt nach wie vor über das bestmögliche Rating an den Kapitalmärkten. Damit bestehen grundsätzlich weiterhin günstige Voraussetzungen, um die wirtschaftliche Entwicklung erforderlichenfalls durch staatliche Maßnahmen zu stützen. Zugleich erwartet der Internationale Währungsfonds mittelfristig steigende Schuldenquoten für alle drei betrachteten Wirtschaftsräume. In Deutschland dürfte der Anstieg der Schuldenquote maßgeblich auf stark wachsende Ausgaben zurückzuführen sein. Dazu zählen insbesondere Ausgaben für Verteidigung sowie Infrastruktur-, Digitalisierungs- und Klimaneutralitätsvorhaben und demografisch bedingte Lasten. 

Hinzu kommt das veränderte Zinsumfeld. Die Renditen zehnjähriger Bundesanleihen liegen deutlich über den Niveaus der Niedrigzinsphase. Damit ist neue staatliche Finanzierung heute spürbar teurer als in den Jahren vor der Zinswende. Höhere Renditen wirken zwar nicht sofort vollständig auf den gesamten Schuldenstand, da bestehende Schuldtitel unterschiedliche Laufzeiten haben. Sie verteuern aber Neuemissionen und Refinanzierungen und erhöhen damit sukzessive und nachhaltig die Zinsausgaben. Somit verringern sie die zukünftigen fiskalischen Spielräume, was nicht nur für Deutschland, sondern für den gesamten Euroraum gilt. Dort kann es bei steigender Staatsverschuldung u. a. zu einer Verstärkung des sogenannten „Staaten-Banken-Nexus“ kommen, was die Finanzstabilität negativ beeinflussen kann. 

3 Entwicklung notleidender Kredite

Neben dem Ausblick auf drohende zukünftige Belastungen ist für die Finanzaufsicht natürlich die Frage interessant, in welchem Ausmaß die konjunkturell angespannte Lage bereits bei der deutschen Kreditwirtschaft „angekommen“ ist. Hierzu lässt sich sagen, dass der Anteil notleidender Kredite (im Englischen: „non-performing loans“, NPL) bei deutschen Kreditinstituten seit 2023 angestiegen ist. Allerdings ist in diesem Zusammenhang zu betonen, dass sich die Kreditrisiken von einem im historischen Vergleich äußerst niedrigen Niveau aus materialisiert haben. Zudem hat sich die Dynamik im Jahr 2025 verlangsamt und scheint kürzlich in eine Seitwärtsbewegung auf einem Niveau von ungefähr 2 Prozent übergegangen zu sein. Nach unserer Einschätzung bauen sich hier aber, wie eben skizziert, durchaus strukturelle Risiken auf, die ohne Gegensteuerung auf längere Sicht auch im Finanzsystem ankommen werden. 

Die Risiken materialisierten sich insbesondere bei Unternehmenskrediten – vor allem im durch Gewerbeimmobilien besicherten Geschäft, das aufgrund struktureller und zyklischer Herausforderungen unter Druck steht. Bei Krediten an private Haushalte – einschließlich der Wohnimmobilienkredite, die einen relativ hohen Anteil an den Kreditbüchern der Institute ausmachen – ist die Entwicklung bislang moderater; der insgesamt robuste Arbeitsmarkt wirkt hier stabilisierend. Allerdings darf die Durchschnittsquote des Bankensektors nicht über institutsspezifische Risiken hinwegtäuschen. Die Anzahl der Institute, die sich einer NPL‑Quote von über 5 Prozent gegenübersehen, hat sich in den letzten Quartalen deutlich erhöht. Einige dieser Institute weisen allerdings auch geschäftsmodellbedingt strukturell erhöhte NPL‑Quoten auf. Entscheidend bleibt folglich der Blick auf die einzelnen Risikoprofile. 

4 Simulierte Verschärfung gegenwärtiger Herausforderungen im Stresstest

Sie fragen sich jetzt vielleicht, wie die Darstellung dieser herausfordernden wirtschaftlichen Gemengelage mit der Stresstestübung zusammenhängt. 

Grundsätzlich gilt wie bei den vorangegangenen Übungen, dass die EZB den Aufsichtsbehörden im Euroraum ein einheitliches Krisenszenario für die nationalen LSI‑Stresstests bereitstellt. Dieses wird wiederum aus den vom Europäischen Ausschuss für Systemrisiken (ESRB) identifizierten Risiken für die Finanzstabilität der Europäischen Union abgeleitet. 

Schwerpunkt des diesjährigen Szenarios ist die hohe geopolitische Unsicherheit und die damit einhergehende Gefahr weiterer Eskalationen bestehender Spannungen. Diese können sich etwa in zusätzlichen Handelsbarrieren, Lieferkettenengpässen und damit verbundenen Preisanstiegen bei Rohstoffen niederschlagen. Angenommen wird ein Rückgang des Welthandels mit entsprechenden Auswirkungen auf Beschäftigung und Wirtschaftsleistung. Des Weiteren wird unterstellt, dass es zu Zinsanstiegen als Folge des angebotsseitigen Inflationsdrucks, starken Korrekturen an Aktien- und Anleihemärkten sowie zunehmenden Zweifeln an der Nachhaltigkeit der Staatsverschuldungen kommt. 

Vor dem Hintergrund, dass sich die eingangs meines Vortrags beschriebenen geopolitischen Herausforderungen unmittelbar vor Beginn des LSI‑Stresstests am 1. April durch den Iran-Konflikt noch verschärften, haben Bundesbank und Bafin die Szenario-Vorgaben im Rahmen ihres Ermessensspielraums sehr konservativ in die relevanten Risikoparameter übersetzt – insbesondere im Bereich Kreditrisiko und im Hinblick auf kostenseitige Auswirkungen der Inflationsschocks. 

Das adverse Szenario, welches regelmäßig eine mögliche sehr schwere Krise abbildet, ähnelt auf den ersten Blick dem aus dem vorherigen LSI‑Stresstest 2024. 

Dies gilt u. a. mit Blick auf die makroökonomischen Kennzahlen wie das BIP oder die Arbeitslosenquote, die sich für Deutschland im Vergleich zum adversen Szenario des LSI‑Stresstests 2024 annahmegemäß noch etwas negativer entwickeln. Die angenommene Inflation liegt – kumuliert über die drei zu projizierenden Jahre – erneut auf einem zweistelligen Niveau. [Die konkreten Zahlen für die Eckwerte der beiden Übungen können Sie den beiden Spalten in der Tabelle der Folie entnehmen – links die Werte für den aktuellen LSI‑Stresstest 2026, rechts für den vorherigen.] 

Gleichzeitig haben sich einige Vorgaben für den Stress von Vermögenswerten recht deutlich abgeschwächt. So liegen die Schocks für Wohnimmobilien und Aktien klar unter denen des vorangegangenen LSI‑Stresstests. Gleiches gilt für die Credit-Spreads, wodurch zinstragende Positionen wie Anleihen im diesjährigen adversen Szenario weniger stark abwerten. Im Gegensatz zu den Wohnimmobilien erfahren die Gewerbeimmobilien hingegen einen leicht höheren Schock als noch 2024. Aus ökonomischer Sicht sicherlich am interessantesten ist die unterstellte Entwicklung der Zinsen. Wie Sie in der unteren Grafik sehen, liegen die unterstellten Zinsanstiege für dieses Jahr überwiegend unter denen aus 2024. Dies kann sich im adversen Szenario je nach Geschäftsmodell unterschiedlich auf die Institute auswirken. 

Die konkreten Auswirkungen der zu simulierenden Schocks auf die Ergebnisse in verschiedenen Risikokategorien und die Solvenz der Banken wird uns Herr Speer in wenigen Minuten im Detail vorstellen. 

5 Zentrale Erkenntnisse der Umfrage zur Ergebnislage und Risikosituation

Nach der Einordnung der gesamtwirtschaftlichen Lage und der Szenariovorgaben, in die der eigentliche Stresstestteil der Erhebung eingebettet ist, wenden wir uns nun dem ersten Teil dieser Erhebung zu: der Umfrage zur aktuellen und zukünftigen Ergebnislage und Risikosituation. 

Inzwischen kann diese Erhebung auf eine gewisse Historie zurückblicken. So findet sie dieses Jahr bereits zum siebten Mal statt, und die Befüllung der Erhebungsbögen einschließlich der aufsichtlichen Qualitätssicherungsprozesse wird immer mehr als „Routine“ empfunden, wie uns Institute berichten. 

Dem Konsolidierungstrend der vergangenen Jahre folgend, sank die Zahl der in diesen Stresstest einbezogenen „weniger bedeutenden“ Kreditinstitute, die nicht direkt von der EZB beaufsichtigt werden, erneut. Im Vergleich zum Jahr 2024 nahmen somit statt 1.200 nur noch 1.113 Institute am diesjährigen Stresstest teil. Trotz der geringeren Teilnehmerzahl deckt die Erhebung weiterhin fast 90 Prozent der inländischen Kreditinstitute ab, die ca. 40 Prozent der aggregierten Bilanzsumme auf sich vereinen. 

Da sich Bafin und Bundesbank für eine gezielte Vereinfachung der Bankenregulierung und des Meldewesens einsetzen, um unnötige Komplexität und Bürokratie abzubauen, haben wir im diesjährigen Umfrageteil auf den qualitativen Frageteil verzichtet. Herr Speer wird gleich noch genauer auf die erfolgten Vereinfachungen an der Erhebung – auch für den Stresstestteil – eingehen. 

Die zentralen Erkenntnisse aus der Umfrage lassen sich folgendermaßen zusammenfassen: 

Erstens: Die Planungsgüte der Banken ist mit etwas Vorsicht zu beurteilen. So waren insbesondere die Rentabilitätsplanungen in der Vergangenheit eher zu optimistisch. Vor dem Hintergrund eines zum Teil volatilen Zinsumfelds und zunehmender geopolitischer Unsicherheiten ist dies aber auch nicht verwunderlich. 

Zweitens: Trotz der hohen Unsicherheit mit Blick auf die wirtschaftliche und geopolitische Lage rechnen die LSIs mit einer deutlich steigenden Gesamtkapitalrentabilität – von 0,43 Prozent im Jahr 2025 auf 0,64 Prozent im Jahr 2028. 

Drittens: Die Institute rechnen mit weiter steigenden Eigenkapitalquoten. So soll die harte Kernkapitalquote im Aggregat leicht von 18,4 Prozent auf 19,1 Prozent steigen. Gleichzeitig steigt – wie in vorangegangen Übungen – das Verhältnis von risikogewichteten Aktiva zur Bilanzsumme, was sowohl auf regulatorische Vorgaben als auch auf einen gesteigerten Risikoappetit der Institute zurückzuführen sein könnte. Nichtsdestoweniger plant jedes fünfte Institut mit einem Rückgang seiner harten Kernkapitalquote. Dies ist aus Solvenzgesichtspunkten sicherlich nicht in jedem Fall problematisch, aber in Einzelfällen hat die Aufsicht natürlich ein besonderes Augenmerk auf derartige Tendenzen. 

6 Erwartete Entwicklung der Rentabilität

Schauen wir nun etwas genauer auf die Gesamtkapitalrentabilität, also auf den Jahresüberschuss vor Steuern im Verhältnis zur Bilanzsumme. 

Im Jahr 2025 lag diese im LSI‑Aggregat bei 0,43 Prozent. Über den dreijährigen Prognosehorizont planen die Banken und Sparkassen mit einem Anstieg auf 0,64 Prozent, was einer Steigerung um rund 50 Prozent entspricht. Wie auf der Folie zuvor bereits angedeutet, ist allerdings etwas Zurückhaltung geboten, ob diese Entwicklung auch so eintritt. Planung ist in einem volatilen Zinsumfeld und bei hoher geopolitischer Unsicherheit zweifellos schwierig. Die Erwartungen zeigen in jedem Fall einen in diesen Zeiten sicherlich positiv zu sehenden Grundoptimismus. 

Die optimistische Erwartungshaltung zeigt sich nicht nur bei den Plandaten, sondern auch bei den hypothetischen Zinsszenarien. So würde bei einem Zinsanstieg um 200 Basispunkte die erwartete Gesamtkapitalrentabilität für 2028 bei 0,72 Prozent liegen. Selbst bei einem Zinsrückgang um 100 Basispunkte rechnen die Institute immer noch mit einem Anstieg auf 0,58 Prozent. Dieser kann u. a. auf die Nachwirkungen der im Jahr 2022 beendeten Niedrigzinsphase zurückgeführt werden, da beispielsweise damals vergebene langlaufende Kredite mit niedriger Verzinsung sukzessive durch Neugeschäft zu nun höherer Verzinsung ersetzt werden. Dabei ist zu bedenken, dass der statischen Bilanz die Berechnungslogik zugrunde liegt, dass auslaufendes Geschäft vollständig zu den dann aktuellen Konditionen ersetzt wird, d. h. eine aktive Anpassung der Bilanzstruktur wird ausgeschlossen. 

Worauf ist der geplante Rentabilitätsanstieg zurückzuführen? 

Die Antwort der Institute hierauf ist recht eindeutig: vor allem auf das Zinsergebnis. 

Von der über den Prognosezeitraum erwarteten Verbesserung der Gesamtkapitalrentabilität um insgesamt 21 Basispunkte entfallen 15 Basispunkte auf das Zinsergebnis. Weitere vier Basispunkte resultieren aus geringeren relativen Zuführungen zu stillen sowie offenen Reserven. Zur Klarstellung sollte hier erwähnt werden, dass in Summe über alle Institute keine Auflösung von Reserven zur Verbesserung des Ergebnisses geplant ist. Aufsichtlich sehr wünschenswert, planen die Institute insgesamt vielmehr weiterhin mit Reservezuführungen: Deren Anteil an der Bilanzsumme geht allerdings im Vergleich zum Jahr 2025 zurück, weil die Bilanzsumme planmäßig stärker steigen soll. 

Die übrigen geplanten Ergebniskomponenten wie das Provisionsergebnis und das Bewertungsergebnis tragen nur geringfügig zum Rentabilitätsanstieg bei, während der geplante höhere Verwaltungsaufwand sowie das sonstige Ergebnis dieses geringfügig schmälern. 

Das Zinsergebnis ist damit der klare Haupttreiber der Planung. Vor dem Hintergrund, dass die Institute den Zinsanstieg in diesem Jahr – wie bereits erwähnt – nicht antizipiert und daher noch gar nicht in ihre Plandaten „eingepreist“ hatten, wäre der geplante Beitrag des Zinsergebnisses bei „korrekter“ Zinserwartung vermutlich sogar höher ausgefallen. 

Das Fazit des Umfrageteils lautet daher: Die Institute planen mit steigender Rentabilität und steigenden Kapitalquoten. Diese Planungen sind im Aggregat grundsätzlich positiv zu bewerten. Zugleich mahnen die bislang nicht erreichten Prognosen und die geopolitisch wie konjunkturell unsichere Lage zu einer vorsichtigen Bewertung dieser Planzahlen. 

Damit darf ich nun an Herrn Speer von der Bafin übergeben, der Ihnen die erfolgten Vereinfachungen bei der Erhebung, die Ergebnisse des LSI‑Stresstests und die angepasste P2G‑Methodik erläutern wird. 

Vielen Dank.