Bundesbank intensiviert Zusammenarbeit mit Südamerika ©Annika Stahlhut

Bundesbank intensiviert Zusammenarbeit mit Südamerika ZiZ-Newsletter – Mai 2026

Am 13. und 16. März wurde feierlich jeweils ein Memorandum of Understanding (MoU) zwischen der Deutschen Bundesbank und der Banco Central de Chile sowie der Banco Central de la República Argentina unterzeichnet. Die Zeremonien fanden in Santiago de Chile und Buenos Aires statt. Die Unterzeichner waren Burkhard Balz, Mitglied des Vorstands der Deutschen Bundesbank, sowie Rosanna Costa, Gouverneurin der chilenischen Zentralbank, beziehungsweise Santiago Bausili, Gouverneur der argentinischen Zentralbank.

Mit Chile und Argentinien sind es nun – neben Brasilien – drei südamerikanische Länder, deren Zentralbanken eine solche Vereinbarung mit der Bundesbank geschlossen haben. Die Unterzeichnung der MoUs stellt die bereits seit vielen Jahren bestehende Zusammenarbeit auf eine formelle Grundlage. Ziel der Vereinbarungen ist es, die Kooperation weiter zu vertiefen, etwa durch die Teilnahme an Seminaren, bilaterale Beratungen und Projekte sowie gegebenenfalls auch durch einen temporären Mitarbeiteraustausch.

Bundesbank intensiviert Zusammenarbeit mit Südamerika ©Annika Stahlhut

Die chilenische Zentralbank zeigte zuletzt besonderes Interesse an einem Erfahrungsaustausch zum Thema Innovation im Zentralbankwesen, während die argentinische Zentralbank den Fokus auf das Bargeldmanagement legte. Die Bundesbank freut sich auf die zukünftige Zusammenarbeit und die gemeinsamen Projekte, die aus diesen Partnerschaften entstehen werden.