EZB-Pressemitteilungen
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Neue Datenveröffentlichung: Wage Tracker der EZB deutet auf stabilen Lohndruck bei den Tarifverdiensten im Jahr 2026 hin
276 KB, PDF
Aktualisierung der einzelnen EZB-Indikatoren für die Lohnentwicklung (Wage Tracker) unter Berücksichtigung der bis Mitte April 2026 abgeschlossenen Tarifverträge; zukunftsgerichteter Zeithorizont unverändert bei Ende Dezember 2026. Zukunftsgerichtete Informationen sind weitgehend unverändert und lassen gegen Ende 2026 ein stabiles Wachstum der Tariflöhne von rund 2,6 % erwarten. Wage Tracker der EZB mit ungeglätteten Einmalzahlungen liegt für 2025 bei 3,0 % und für 2026 bei 2,6 %.
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MFI-Zinsstatistik für den Euroraum: März 2026
398 KB, PDF
Der gewichtete Indikator der Kreditfinanzierungskosten für neue Kredite an Unternehmen stieg um 8 Basispunkte auf 3,59 %, während der entsprechende Indikator für neue Wohnungsbaukredite an private Haushalte mit 3,35 % weitgehend unverändert blieb.
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Ergebnisse des von der EZB durchgeführten Survey of Professional Forecasters für das zweite Quartal 2026
43 KB, PDF
Erwartungen zur Gesamtinflation und zur HVPI-Kerninflation in der kürzeren Frist nach oben revidiert, in der längeren Frist jedoch unverändert. Erwartungen zum Wachstum des realen BIP für 2026 und 2027 nach unten revidiert, danach aber unverändert. Erwartungen zur Arbeitslosenquote blieben gleich.
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Beschlüsse des EZB-Rats (ohne Zinsbeschlüsse)
72 KB, PDF
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Pressekonferenz am 30. April 2026 – Erklärung zur Geldpolitik
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Der EZB-Rat hat heute beschlossen, die drei Leitzinssätze der EZB unverändert zu belassen. Die neu verfügbaren Daten stehen zwar weitgehend im Einklang mit unserer bisherigen Einschätzung zu den Inflationsaussichten, die Aufwärtsrisiken für die Inflation und die Abwärtsrisiken für das Wachstum haben sich jedoch erhöht. Wir sind fest entschlossen, die Geldpolitik so auszurichten, dass sich die Inflation mittelfristig beim Zielwert von 2 % stabilisiert.
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Geldpolitische Beschlüsse vom 30. April 2026
119 KB, PDF
Der EZB-Rat hat heute beschlossen, die drei Leitzinssätze der EZB unverändert zu belassen. Die neu verfügbaren Daten stehen zwar weitgehend im Einklang mit der bisherigen Einschätzung des EZB-Rats zu den Inflationsaussichten und den damit verbundenen Risiken, die Aufwärtsrisiken für die Inflation und die Abwärtsrisiken für das Wachstum haben sich jedoch erhöht.
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Geldmengenentwicklung im Euroraum: März 2026
462 KB, PDF
Die Jahreswachstumsrate des weit gefassten Geldmengenaggregats M3 stieg im März 2026 auf 3,2 % nach 3,0 % im Februar. In den drei Monaten bis März betrug sie durchschnittlich 3,2 %.
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Ergebnisse der EZB-Umfrage zu den Verbrauchererwartungen: März 2026
132 KB, PDF
Der Median der in den vergangenen zwölf Monaten wahrgenommenen Inflation stieg im März auf 3,5 % nach 3,0 % im Februar. Der Median der Inflationserwartungen für die kommenden zwölf Monate und jener der Erwartungen bezüglich der Inflation in drei Jahren, die im Februar beide bei 2,5 % gelegen hatten, erhöhten sich im März auf 4,0 % bzw. 3,0 %.
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Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklungen im Euroraum nach institutionellen Sektoren: viertes Quartal 2025
934 KB, PDF
Die Ersparnisbildung (netto) im Euroraum erhöhte sich im Jahr 2025 auf 873 Mrd €, verglichen mit 867 Mrd € im Vierquartalszeitraum bis zum dritten Quartal 2025. Die Verschuldung der privaten Haushalte im Verhältnis zum Einkommen sank 2025 auf 81,4 %, verglichen mit 81,7 % ein Jahr zuvor. Die Verschuldung der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften im Verhältnis zum BIP (konsolidierte Messgröße) ging 2025 auf 65,8 % zurück, verglichen mit 67,3 % ein Jahr zuvor.
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Ergebnisse der Umfrage zum Kreditgeschäft im Euroraum vom April 2026
301 KB, PDF
Kreditrichtlinien angesichts höherer Risikoeinschätzung und geringerer Risikotoleranz über alle Kreditkategorien hinweg verschärft. Banken erwarten im zweiten Quartal aufgrund geopolitischer Spannungen, der energiebezogenen Entwicklung und höherer Finanzierungskosten eine weitere Straffung der Kreditrichtlinien. Kreditnachfrage der Unternehmen und privaten Haushalte dürfte durch den geringeren Finanzierungsbedarf für Anlageinvestitionen, das schwächere Verbrauchervertrauen und die gesunkenen Ausgaben für Gebrauchsgüter zurückgehen. Fast die Hälfte der Banken im Euroraum nutzen Verbriefungen zur Gewährung neuer Kredite, Steuerung des Kreditrisikos und Erhöhung von Liquidität und Finanzmitteln; erworben werden die verbrieften Kredite überwiegend von Nichtbank-Finanzinstituten.