EZB-Pressemitteilungen
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Pressekonferenz am 29. Oktober 2026 – Erklärung zur Geldpolitik
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Geldpolitische Beschlüsse vom 29. Oktober 2026
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Der EZB‑Rat hat heute beschlossen, die drei Leitzinssätze der EZB unverändert zu belassen. Die Energiepreise sind weiter gestiegen, was Aufwärtsrisiken für die Inflationsaussichten und Abwärtsrisiken für die Wachstumsaussichten mit sich bringt. Während der Energieschock seine volle Wirkung noch entfaltet, ist die zugrunde liegende Inflation bislang weitgehend stabil geblieben, und die Löhne zeigen zum jetzigen Zeitpunkt keine wesentliche Reaktion.
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EZB-Präsidentin Lagarde tritt am 7. Februar 2027 zurück
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Die Präsidentin der Europäischen Zentralbank, Christine Lagarde, hat heute den EZB‑Rat und den Präsidenten des Europäischen Rates, António Costa, darüber informiert, dass sie ihr Amt am 7. Februar 2027 niederlegen wird.
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Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklungen im Euroraum nach institutionellen Sektoren: zweites Quartal 2026
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Die Ersparnisbildung (netto) im Euroraum verringerte sich in den vier Quartalen bis zum zweiten Quartal 2026 auf 868 Mrd. €, verglichen mit 895 Mrd. € im Vorquartal. Die Verschuldung der privaten Haushalte im Verhältnis zum Einkommen ging im zweiten Quartal 2026 auf 80,3 % zurück, verglichen mit 80,5 % ein Jahr zuvor. Die Verschuldung der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften im Verhältnis zum BIP (konsolidierte Messgröße) nahm im zweiten Quartal 2026 auf 66,1 % ab, verglichen mit 66,4 % im Vorjahr.
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Geldmengenentwicklung im Euroraum: September 2026
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Die Jahreswachstumsrate des weit gefassten Geldmengenaggregats M3 lag im September 2026 unverändert gegenüber dem Vormonat bei 3,5 %. In den drei Monaten bis September betrug sie durchschnittlich 3,5 %. Die Komponenten von M3 entwickelten sich wie folgt: Die jährliche Wachstumsrate des enger gefassten Geldmengenaggregats M1, das den Bargeldumlauf und die täglich fälligen Einlagen umfasst, verringerte sich von 2,9 % im August auf 2,7 % im September.
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Ergebnisse der Umfrage zum Kreditgeschäft im Euroraum vom Oktober 2026
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Laut der Umfrage zum Kreditgeschäft im Euroraum vom Oktober 2026 wurden die Kreditrichtlinien (d. h. die bankinternen Richtlinien oder Kriterien für die Kreditgewährung) für Unternehmenskredite (inklusive Kreditlinien) im dritten Quartal 2026 per saldo weiter verschärft; der Nettoanteil der Banken, die eine Verschärfung meldeten, betrug 9 %.
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Umfrage über den Zugang von Unternehmen im Euroraum zu Finanzmitteln: Kreditvergabebedingungen wurden verschärft
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In der jüngsten Umfrage über den Zugang von Unternehmen im Euroraum zu Finanzmitteln (SAFE) für das dritte Quartal 2026 meldeten viele Unternehmen unter dem Strich einen weiteren Anstieg der Zinssätze für Bankkredite (per saldo 46 % nach 42 % im Vorquartal).
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Ergebnisse der EZB-Umfrage zu den Verbrauchererwartungen: September 2026
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Der Median der von den Verbraucherinnen und Verbrauchern in den vergangenen zwölf Monaten wahrgenommenen Inflation und der Median der Erwartungen bezüglich der Inflation in den kommenden zwölf Monaten erhöhten sich leicht. Der Median der Erwartungen bezüglich der Inflation in drei und in fünf Jahren war dagegen unverändert.
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Monatliche Zahlungsbilanz des Euroraums: August 2026
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Im August 2026 wies die Leistungsbilanz einen Überschuss von 9 Mrd. € auf (nach 27 Mrd. € im Vormonat).
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Ergebnisse der EZB-Umfrage vom September 2026 zu den Kreditbedingungen an den Märkten für auf Euro lautende wertpapierbesicherte Finanzierungen und OTC Derivate (SESFOD)
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Die Kreditbedingungen wurden das vierte Quartal in Folge für alle Arten von Gegenparteien vor allem im Hinblick auf die preislichen Konditionen leicht gelockert. Die Nachfrage nach wertpapierbesicherten Finanzierungen erhöhte sich für Aktien und die meisten anderen Arten von Sicherheiten, wohingegen die Finanzierungssätze/-aufschläge vor allem für bevorzugte Kunden stiegen, während sich die Bewertungsabschläge verringerten.