Geldmengenaggregate

Geldmengenaggregate fassen verschiedene Formen von Geld zusammen, die sich nach ihrer Liquidität unterscheiden, und dienen als Indikatoren für die Geldversorgung in einer Volkswirtschaft. Die Analyse ihrer Entwicklung und der zugrunde liegenden Faktoren, wie beispielsweise Kreditvergabe oder Einlagen, hilft Zentralbanken, geldpolitische Entscheidungen zu treffen und mögliche Risiken für Preisstabilität oder Finanzstabilität frühzeitig zu erkennen. So wird die Wirkung geldpolitischer Maßnahmen besser verstanden und gesteuert.

Im Rahmen der monetären Analyse wird die Entwicklung der Geldmengenaggregate (M1, M2 und M3) sowie der ihnen im Bilanzzusammenhang gegenüberstehenden Bestimmungsfaktoren untersucht.

Neben den Ursprungswerten werden saison- und kalenderbereinigte Zeitreihen angeboten. Die Saison- und Kalenderbereinigung erfolgt nach dem X13-Verfahren in JDemetra+, Version 2.2.2.