Grundstein für neue Filiale in Dortmund gelegt

Vertreter der Stadt, des Landes und der Bundesbank bei der Grundsteinlegung

Der Grundstein für eine neue Filiale der Bundesbank in Dortmund ist gelegt. Bundesbankpräsident Jens Weidmann vollendete den offiziellen Akt zusammen mit Vertretern der Stadt Dortmund, des Landes Nordrhein-Westfalen, den Bundesbank-Vorstandsmitgliedern Carl-Ludwig Thiele sowie Johannes Beermann und der Präsidentin der Hauptverwaltung der Bundesbank in NRW, Margarete Müller.

Ihren Betrieb soll die dann größte und modernste Filiale der Bundesbank im Jahr 2019 aufnehmen. "Sie wird dann 12 Millionen Menschen mit Bargeld versorgen", sagte Weidmann bei der Zeremonie. Das Richtfest der neuen Filiale soll im Herbst 2017 stattfinden.

Weidmann sagte, dass die Bundesbank die fünf bisherigen Filialen Bochum, Düsseldorf, Essen, Hagen und die heutige Dortmunder Filiale am neuen Standort schrittweise zusammenführen werde. Die Bundesbank werde sich - wie bei vorherigen Standortschließungen - um eine sozialverträgliche Weiterbeschäftigung der 361 betroffenen Mitarbeiter kümmern.

Architektenentwurf der neuen Filiale Dortmund

In der neuen Filiale würden rund 200 Mitarbeiter beschäftigt, so Weidmann. Durch moderne Technologie würde zudem die körperliche Belastung der Mitarbeiter verringert, sagte der Bundesbankpräsident. Zudem setze die Bundesbank in der neuen Filiale auf Photovoltaik und Geothermie.

Weidmann wies in seiner Rede auf die ungebrochene Beliebtheit des Bargelds in Deutschland hin. Es sei gut, dass der EZB‑Rat sich in der Diskussion um die Abschaffung der 500‑Euro-Banknote klar zum Bargeld bekannt habe.

Erfreut über die Standortwahl der Bundesbank zeigte sich Franz-Josef Lersch-Mense, Minister für Bundesangelegenheiten, Europa und Medien in Nordrhein-Westfalen: "Das ist ein guter Tag für Dortmund, das Ruhrgebiet und Nordrhein-Westfalen."