Monatsbericht der Europäischen Zentralbank - Dezember 2008

Im Hinblick auf die Strukturpolitik impliziert die anhaltende Phase konjunktureller Schwäche und großer Unsicherheit über die wirtschaftlichen Aussichten die Notwendigkeit, die Widerstandsfähigkeit und Flexibilität der Wirtschaft im Euroraum zu steigern. Gütermarktreformen sollten den Wettbewerb stärken und eine wirksame Restrukturierung beschleunigen. Arbeitsmarktreformen dürften eine angemessene Lohnsetzung sowie eine sektor- und regionenübergreifende Mobilität der Arbeitskräfte erleichtern. Die derzeitige Situation sollte daher als Katalysator zur Förderung der Umsetzung notwendiger nationaler Reformen im Einklang mit dem Grundsatz einer offenen Marktwirtschaft mit freiem Wettbewerb gesehen werden.