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Deutschland-Prognose der Bundesbank: Energiepreis-Schock bremst Konjunkturerholung

12.06.2026

Der Krieg im Nahen Osten belastet die deutsche Wirtschaft und bremst die im Winterhalbjahr begonnene Erholung vorerst aus, heißt es in der aktuellen Deutschland-Prognose der Bundesbank. Bundesbankpräsident Joachim Nagel ist dennoch zuversichtlich: In unserem Prognosezeitraum bis 2028 gewinnt die Konjunktur wieder an Fahrt, sagte er zur Vorstellung der Deutschland-Prognose. Die Inflationsrate werde der Prognose zufolge 2026 und 2027 auf beinahe 3 Prozent ansteigen und erst 2028 wieder unter knapp zwei Prozent liegen.

Deutschland-Prognose der Bundesbank: Energiepreis-Schock bremst Konjunkturerholung
Graph mit Stift ©Michael Bodmann / Getty Images
EZB-Rat: Leitzinsen angehoben

11.06.2026

Der EZB-Rat ist fest entschlossen, seine Geldpolitik so auszurichten, dass sich die Inflation auf mittlere Frist beim Zielwert von 2 % stabilisiert. Im Einklang damit hat er heute beschlossen, die drei Leitzinssätze der EZB um jeweils 25 Basispunkte anzuheben

EZB-Rat: Leitzinsen angehoben
Die Europäische Zentralbank in Frankfurt am Main ©Robert Metsch / ECB
Bundesbankpräsident Joachim Nagel erhält Orden der französischen Ehrenlegion

05.06.2026

Am 12. Juni wird Bundesbankpräsident Joachim Nagel mit dem Orden der französischen Ehrenlegion, der „Légion d’Honneur“, ausgezeichnet. Mit dieser höchsten Auszeichnung des Landes würdigt Frankreich persönliche Verdienste des Bundesbankpräsidenten um die deutsch-französische Zusammenarbeit und unterstreicht die Bedeutung der deutsch-französischen Freundschaft für Europa. 

Bundesbankpräsident Joachim Nagel erhält Orden der französischen Ehrenlegion
Joachim Nagel ©Oliver Rüther
Europa kann Tech – jetzt müssen wir daraus erfolgreiche Produkte machen

06.06.2026

Wir sind besser als wir denken, schreibt Bundesbankvorständin Fritzi-Köhler Geib über europäische Innovationen im Tech-Bereich in ihrem Gastbeitrag für die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Darin erläutert sie, was Start-ups benötigen, um wachsen zu können und welche Rolle staatliche Institutionen dabei spielen können. Sie schließt damit: Kurz gesagt: Alle müssen dort anpacken, wo sie sitzen.

Europa kann Tech – jetzt müssen wir daraus erfolgreiche Produkte machen
Fritzi Köhler-Geib ©Gaby Gerster