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Wirtschaftlichen Herausforderungen mit Kooperation und Innovation begegnen

22.04.2026

Der Wandel der globalen Welt- und Wirtschaftsordnung ist kein temporäres Phänomen. Dieser Wandel wird durch die Globalisierung und Digitalisierung ein fortwährender Prozess sein, sagte Vizepräsidentin Sabine Mauderer beim Symposium des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte (IBF) und Center for Financial Studies (CFS) auf Einladung der Bundesbank in der Hauptverwaltung Hessen. Dort diskutierten die Teilnehmenden darüber, wie sich Handelskonflikte auf die globale Wirtschaftsordnung auswirken können. Bundesbankvorständin Fritzi Köhler-Geib sprach auf einem Panel über Perspektiven für die deutsche und europäische Wirtschaft. 

Wirtschaftlichen Herausforderungen mit Kooperation und Innovation begegnen
Vizepräsidentin Sabine Mauderer beim Symposium des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte ©Alexandra Lechner
Deutsche Wirtschaft trotz bestehender Belastungen wohl leicht gewachsen

22.04.2026

Trotz fortbestehender Belastungsfaktoren und zusätzlichem Gegenwind durch den Krieg im Nahen Osten dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2026 saisonbereinigt leicht zugelegt haben, heißt es im Bundesbank-Monatsbericht. Gleichwohl leide die Industrie unter strukturellen Wachstumshemmnissen, die die Wettbewerbsposition schwächen. Außerdem hätten die im März deutlich gestiegenen Kraftstoffpreise die Kaufkraft der Haushalte stark belastet. Die Fachleute rechnen auch in den kommenden Monaten mit einer deutlich erhöhten Inflationsrate.

Deutsche Wirtschaft trotz bestehender Belastungen wohl leicht gewachsen
Containerschiff ein einem Hafen von oben ©aerial-drone / AdobeStock
Geopolitische Spannungen und deutsche Auslandsforderungen: Wie sich Investitionen neu ausrichten

20.04.2026

Die internationale Wirtschaft steht unter Druck: Pandemie, Krieg in der Ukraine und die Konflikte im Nahen Osten haben die geopolitischen Spannungen verschärft. Deutschland, als große offene Volkswirtschaft mit einem Brutto-Auslandsvermögen von über 14 Billionen Euro, ist davon besonders betroffen. Im aktuellen Monatsbericht analysieren unsere Fachleute Veränderungen der deutschen Auslandsforderungen vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage. 

Geopolitische Spannungen und deutsche Auslandsforderungen: Wie sich Investitionen neu ausrichten
Skyline Frankfurt am Main ©Olaf Dziallas
Monatsbericht: Nachhaltigkeitsrisiken rücken stärker in den Fokus der Bankenaufsicht

16.04.2026

Nachhaltigkeitsrisiken rücken stärker in den Fokus der Bankenaufsicht: Laut aktuellem Monatsbericht der Bundesbank integrieren immer mehr Banken sogenannte ESG-Risiken in ihre Risikoprozesse und Kreditvergabe. Die Umsetzung bleibt jedoch herausfordernd – insbesondere bei der Datenverfügbarkeit und der Festlegung konkreter Zielwerte für nachhaltige Strategien. Die Aufsicht fordert weitere Fortschritte bei der Steuerung und der Erstellung von ESG-Risikoplänen.

Monatsbericht: Nachhaltigkeitsrisiken rücken stärker in den Fokus der Bankenaufsicht
Leuchtende Glühbirne neben zwei kleinen Pflanzen und zwei Münzstapeln ©SecondSide – stock.adobe.com