Mehr Widerstandskraft für Zeiten des Wandels: Herausforderungen für die deutschen Banken in 2024 Rede anlässlich des Bankenabends in der HV Baden-Württemberg

Es gilt das gesprochene Wort.

1 Begrüßung

Sehr geehrte Frau Staab,
sehr geehrter Herr Minister Bayaz, lieber Danyal,
meine sehr geehrten Damen und Herren,

ich freue mich, den heutigen Abend mit Ihnen zu verbringen und begrüße Sie im Namen der Deutschen Bundesbank ganz herzlich.

Keiner kann so stark zuschlagen wie das Leben. Aber der Punkt ist nicht der, wie hart einer zuschlagen kann – es zählt nur, wie viele Schläge er einstecken kann und ob er trotzdem weitermacht, trotzdem wieder aufsteht. Nur so gewinnt man.

Vielleicht haben Sie es erkannt, der Schöpfer dieses Zitats ist ausnahmsweise nicht Mark Twain oder Winston Churchill, sondern Sylvester Stallone alias Rocky Balboa.

Zugegeben, weder Rocky noch Stallone sind Schwergewichte im Bankgeschäft oder am Finanzmarkt – aber sie verkörpern das, was der Bankensektor in diesem Jahr am meisten braucht: Widerstandskraft.

In diesem Jahr geht es für die deutschen und europäischen Banken und Finanzmärkte darum, die Kapazitäten auszubauen, um mehr und härtere Schläge einstecken zu können.

Um diese These zu belegen, werde ich auf die Lehren aus den Bankenturbulenzen um SVB und Co. schauen und dann die aktuelle Risikolage darstellen. Abschließend interessiert Sie sicherlich ein Blick auf unsere aufsichtlichen Prioritäten für 2024.

2 Living in America? Ein Jahr nach SVB & Co.

Ich habe es eingangs erwähnt: Es geht in diesem Jahr darum, die Widerstandskraft nicht nur zu erhalten, sondern noch deutlich auszubauen. 

Auch wenn man ein Jahr nach SVB und Co. meinen könnte, die Turbulenzen seien gut überstanden, die Ertragslage außerdem aktuell gut, ist es so einfach leider nicht. 

Denn die Ursachen der Krise sind noch da und sie werden uns auch noch einige Zeit begleiten. 

Das zeigte nicht zuletzt der Fall der New York Community Bankcorp., der vor knapp vier Wochen die amerikanischen Regionalbanken erneut in großen Aufruhr versetzt hat.[1] Ansteigende Kreditausfälle – vor allem im Segment Gewerbeimmobilien – hatten dort zu hohen Verlusten geführt. Mittlerweile ist das Moody‘s Rating auf Junk-Status herabgestuft; die Lage bleibt angespannt.

Der Fed-Vorsitzende Jerome Powell hat daraufhin gesagt, dass uns das Problem der Exposures regionaler Banken im Gewerbeimmobilienbereich noch über Jahre beschäftigen werde.[2]

Dass dies kein rein amerikanisches Problem ist, sollte spätestens seit den jüngsten Auswirkungen auf einzelne deutsche Institute allen Beteiligten klar sein.[3] Umso wichtiger ist es, dass wir die Lehren aus den Turbulenzen vor knapp einem Jahr beherzigen. 

Erinnern wir uns: Den Höhepunkt der Krise um die amerikanischen Regionalbanken stellte die Insolvenz der Silicon Valley Bank, kurz SVB, im März vergangenen Jahres dar. 

Die SVB hatte ein wenig solides Geschäftsmodell verfolgt, das gleich an mehreren Stellen konzentrierten Risiken ausgesetzt war:[4] hervorzuheben sind vor allem sehr hohe Zinsänderungsrisiken, ein hoher Anteil nicht gedeckter Einlagen und ein Kundencluster im Wagniskapitalbereich.

Solche Risikokonzentrationen hätte das Risikomanagement gar nicht erst entstehen lassen dürfen – doch gerade das Risikomanagement hielt mit dem rapiden Wachstum des Instituts nicht Schritt. Um einige Beispiele zu nennen:

  • Vorstände wurden nicht vollständig über die sich verschlechternde Liquiditätssituation informiert; 
  • Boni des Senior Managements waren an kurzfristigen Profiten und Ausschüttungen orientiert;
  • Aufsichtsthemen wurden eher als Compliance-Thema statt als kritisches Thema des Risikomanagements behandelt.

Die Fed benennt es in ihrem Bericht sehr klar: Vorstand und Führungsebene haben versagt.

Aber die Fed geht auch äußerst selbstkritisch und transparent mit ihrer eigenen Rolle um, und so können auch wir Lehren aus dem Fall ziehen.

Zusammengefasst die wichtigsten: 

  • Viele der Probleme der SVB, obwohl teils öffentlich bekannt, wurden nicht von der Aufsicht festgestellt.
  • Die Fed hat nach eigener Einschätzung nicht ausreichend Druck aufgebaut oder Maßnahmen verschärft, damit die Bank die fortgesetzten Defizite im Risikomanagement und der Governance korrigiert; generell sei die aufsichtliche Haltung zu nachsichtig gewesen.

Auch der Fall der Credit Suisse weist Parallelen auf. Die CS hatte es seit Jahren versäumt, gravierende Missstände anzugehen. Schon der Bericht zur Insolvenz von Archegos hatte offengelegt, dass Mitarbeiter wiederholt Regeln und Vorgaben missachtet hatten. Unzureichendes Risikomanagement und Mängel in der Unternehmenskultur hatten SVB und CS durchaus gemeinsam.

Wir können hieraus drei Lehren ziehen:

Erstens: Bankbilanzen spiegeln die Gesamtwirtschaft wider. Politische und wirtschaftliche Umbrüche können Banken taumeln lassen, wenn sie sich auf Veränderungen nicht ausreichend einstellen. Zwei Beispiele hierfür sind die geopolitischen Veränderungen mit ihren Auswirkungen auf wirtschaftliche Entwicklung und Cyber-Sicherheit sowie der Übergang zur Co2-Neutralität. 

Lektion zwei lautet daher: Es kommt auf Risikomanagement und Governance an. Ein aktives, ausreichend ausgestattetes und kritisches Risikomanagement ist eine der wichtigsten Führungsaufgaben. Dies gilt ganz genauso für die Governance: Jedes Institut braucht eine Unternehmenskultur, die Fehlverhalten ahndet und umsichtiges Handeln fördert. Wir als Aufsicht werden hierauf verstärkt drängen. Dazu gleich mehr.

Lektion drei betrifft uns Aufseher selbst: Eine nachsichtige Aufsicht stärkt ein Bankensystem nicht, sie schwächt es. Eine unbequeme, nachsetzende Aufsicht hingegen schafft gesellschaftlichen Mehrwert.

3 Eye of the Tiger: Aktuelle Risikolage und Erwartungen an die Institute

Diese drei Lehren sind auch ein Jahr nach den Turbulenzen um SVB und Credit Suisse unverändert aktuell für Institute und Aufsicht. 

Doch natürlich entwickelt sich die Geschäfts- und Risikolage weiter. Wie beurteilen wir diese aktuell? Drei Risiken verdienen aus Sicht der Bundesbank besondere Beachtung:

Erstens besteht das Risiko, dass Zinsüberschüsse wieder zurückgehen. Die gestiegenen Zinsen der letzten beiden Jahre haben die Ertragslage der Banken gestärkt. Die Zinsüberschüsse sind auch deshalb so kräftig gestiegen, weil die Banken zwar Kredite verteuert, aber die höheren Zinsen bisher nicht voll an ihre Einleger weitergegeben haben. 

Doch wir sehen bereits, dass der Wettbewerb um kurzfristige Einlagen zunimmt, Einlagen in höher verzinste Angebote abwandern und damit die Zinsmarge unter Druck gerät. 

Und noch ein weiterer Faktor legt nahe, dass die Zinserträge des letzten Jahres nicht ewig bleiben werden: Zinssenkungen, die am Markt ja fast schon als gesetzt gelten, würden die Erträge deutlich schmälern. 

Es hängt ausschließlich von der Entwicklung der Inflation ab, ob und wann dies geschieht; aber es hätte je nach Ausgestaltung der Zinsschritte spürbare Auswirkungen auf die Zinsüberschüsse, zumal ein Teil der Zinseinkünfte der Banken aus ihren Einlagen bei der Notenbank resultiert.

Außerdem haben die gestiegenen Zinsen zwar die Zinsüberschüsse gestärkt, aber gleichzeitig den Wert bestehender Anlagen gemindert – aus stillen Reserven wurden bei vielen Banken stille Lasten.

Deshalb sollten die durch die Zinsentwicklung getragenen Überschüsse dazu genutzt werden, die Widerstandsfähigkeit der Institute zu stärken. 

Die zweite aktuell hervorstechende Risikokategorie sind die Kreditrisiken. Diese stammen vor allem aus dem schwächeren konjunkturellen Umfeld, was bereits zu einem merklichen Anstieg der Insolvenzzahlen geführt hat – wenn auch ausgehend von einem sehr niedrigen Niveau.[5]

Besonderes Augenmerk müssen die Institute genauso wie die Aufsicht auf Immobilienkredite und vor allem die Gewerbeimmobilien legen. Dieses Segment ist international unter großem Druck, und Deutschland ist hier keine Ausnahme. Preise fallen und Kreditausfälle nehmen zu. Seit dem 2. Halbjahr 2023 beobachten wir spürbare Anstiege der Ausfall-Quoten für Gewerbeimmobilienkredite – stark getrieben durch das US-Engagement einiger deutscher Banken.

Die Folge ist ein deutlich steigender Risikovorsorgebedarf. Für eine deutsche Bank mit signifikantem US-Engagement hat jüngst die Erhöhung der Risikovorsorge zu adversen Marktreaktionen geführt.

Wichtig ist daher, dass Banken frühzeitig, vorausschauend und adäquat Risikovorsorge bilden. Die aktuell sehr gute Ertragslage ermöglicht es den Instituten, konservativ Risikovorsorge zu bilden und das sollte entsprechend genutzt werden.

Und dies gilt nicht nur für in den USA aktive Institute – auch bei deutschen Gewerbeimmobilienkrediten nehmen Kreditausfälle und Wertberichtigungsbedarf immer stärker zu.

Kommen wir zur dritten aktuell besonders relevanten Risikokategorie: Den operationellen Risiken aus dem Bereich der IT-Sicherheit, und hier insbesondere Cyber-Angriffen.

Die erhöhte Bedrohungslage, u. a. durch immer professioneller agierende Hackergruppen, hatte sich mit dem Ausbruch des Krieges in der Ukraine noch einmal deutlich verschärft.

Gleichzeitig führen oftmals veraltete IT-Systeme und -Sicherheitsstandards zu Verwundbarkeiten bei den Instituten. So hielten z. B. 2022 ca. 32 % der deutschen LSIs schützenswerte Daten in IT-Systemen, für die keine Sicherheitsupdates mehr bereitgestellt werden. Die Ergebnisse der IT-Prüfungen und des ICT SREPs zeigen, dass viele Institute u. a. beim Informationssicherheitsmanagement noch nicht den gewünschten Reifegrad erreicht haben – dies gilt sowohl für LSIs als auch für SIs.

Und wir sprechen hier nicht über Kleinigkeiten, sondern über teils gravierende Defizite – wir finden bei quasi jeder unserer Prüfungen gleich mehrere und vielfach schwerwiegende Mängel. Hier gibt es erheblichen Nachholbedarf – das haben einige Institute schon schmerzhaft bei Ransomware-Angriffen zu spüren bekommen.

Meine Damen und Herren, aus diesen drei Risikokategorien sind wohl die härtesten Schläge in diesem Jahr zu erwarten.

4 No easy way out? Aufsichtsprogramm und risikoorientierte Aufsicht

Wie sollten sich die Institute hierauf vorbereiten? In welchen Bereichen sollten die Anstrengungen intensiviert werden?

Eine gute Basis für den Trainingsplan ist das nationale Aufsichtsprogramm von BaFin und Bundesbank. Was können die Institute im Jahr 2024 erwarten? Wo werden wir besonders hinschauen; welches Sparring werden wir durchführen, um zu sehen, ob ein Institut genügend Widerstandskraft hat?

Unsere aufsichtlichen Schwerpunkte für 2024 sind:

Erstens, das wirtschaftliche Umfeld und die hohe Inflation. Hier wird es um Kredit-, Geschäftsmodell-, und Marktpreisrisiken gehen, z. B. Rückgang des Neugeschäfts, Werthaltigkeit, Sicherheitenmanagement, Konzentrationsrisiken, IRB-Modellierung. Wir achten darauf, dass die Institute Risiken adäquat bepreisen und managen.

Zweitens schauen wir auf die Auswirkungen der Zinsentwicklungen. Besonders wichtig für uns wird dabei der LSI Stresstest sein, der in diesem Jahr wieder ansteht. Er wird uns wichtige Erkenntnisse liefern, u. a. für die Pillar-2-Guidance.

Drittens werden wir uns intensiv der IT-Sicherheit widmen. Für die SIs wird es erstmals einen Cyber-Stresstest der EZB geben. In der nationalen Aufsicht wird das Thema Auslagerungsmanagement eine gewichtige Rolle spielen und wir werden den aufsichtlichen Dialog bei Instituten mit zu hohen IT- und Cyber-Risiken und deren Management intensivieren.

Und viertens werden wir die Risiken des Gewerbeimmobilienmarkts besonders in den Blick nehmen. Hier wird es u. a. darum gehen, ob sich die Marktentwicklungen in den Kreditbewertungen der Institute wiederfinden und ob sie die Risiken adäquat überwachen.

Diese konkreten Schwerpunkte unserer Aufsichtsarbeit sind eingebettet in ein dreijähriges Programm, das unsere mittelfristigen Prioritäten bestimmt. Die drei Prioritäten für den Zeitraum 2024-26, die auch eng mit den Prioritäten des SSM für diesen Zeitraum verzahnt[6] sind, lauten:

  • Digitale Transformation im Zusammenspiel mit dem demografischen Wandel;
  • Klimawandel, Nachhaltigkeit und ökonomische Transformation;
  • Governance.

Diese Themen werden in den kommenden drei Jahren den Rahmen unsere Aufsichtsarbeit bilden.

Das Jahr 2024 wird auch mit Blick auf den Aufsichtsansatz ein spannendes Jahr: Bundesbank und BaFin haben im vergangenen Jahr gemeinsam ein „Risikotoleranzrahmenwerk“ entwickelt, um die Ressourcen der Aufsicht vorrangig dahin zu lenken, wo sich die größten Risiken befinden.

Ab diesem Jahr werden wir die Aufsichtsintensität noch stärker als bisher am institutsspezifischen Risiko und an der Bedeutung des Instituts für das Finanzsystem ausrichten. Besonders risikoreiche Institute werden wir also noch enger beaufsichtigen.

Der Instrumentenkasten wird ausgeweitet und, wenn es die Situation erfordert, werden wir Sachverhalten nachgehen und mit Nachdruck weiterbohren – auch dann, wenn es unangenehm wird.[7]

5 Schluss

Meine sehr geehrten Damen und Herren,

Die Turbulenzen um SVB, Credit Suisse und Co. mögen fast ein Jahr hinter uns liegen – doch die Risiken sind unverändert aktuell.

Die Lehren sind es umso mehr: 

  • Politische und wirtschaftliche Umbrüche können Banken taumeln lassen, wenn sie sich auf Veränderungen nicht ausreichend einstellen.
  • Die Stärkung von Governance und Risikomanagement müssen Priorität für das Management eines Institutes haben.
  • Und eine nachsichtige Aufsicht ist eine schlechte Aufsicht; eine vorausschauende und beharrliche schafft dagegen gesellschaftlichen Mehrwert.

Und so erwarten wir als Aufsicht von den Instituten, dass sie ihre Widerstandskraft noch weiter erhöhen und Risiken aktiv managen.

Dies betrifft insbesondere die ertragsseitigen Zinsrisiken, die Kreditrisiken und die Risiken aus dem Bereich der Gewerbeimmobilien sowie die IT- und Cyber-Sicherheit.

Und ganz wichtig: so widerstandsfähig wie Rocky sein zu wollen, mag ein gutes Ziel sein; seine Deckungsarbeit – bei der er in der letzten Runde auch gerne mal die Arme einfach hängen und den Gegner auf ihn einschlagen lässt – hingegen ganz sicherlich nicht.

Im Gegenteil: Schläge einstecken zu können ist gut – sie zu vermeiden noch besser.

Betrachten Sie Risikomanagement und Governance als absolut zentral für die dauerhafte Robustheit Ihres Instituts. 

Nun freue ich mich auf den persönlichen Austausch mit Ihnen.

Herzlichen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Fußnoten:

  1. Financial Times New York Community Bancorp’s chief risk officer left weeks before big loss, 5. Februar 2024.
  2. Spiegel online, 08.02.2024: Turbulenzen am Finanzmarkt - Warum die Krise auf dem US-Immobilienmarkt auch Deutschland trifft
  3. Erstens war die Kundenbasis stark auf Wagniskapital-Unternehmungen und Start-up-Unternehmen im Frühstadium aus Tech- und Biotech-Sektoren konzentriert; gleichzeitig waren 77 % der Verbindlichkeiten Einlagen, die nicht von der Einlagensicherung gedeckt waren. Eine Konzentration konnten wir zweitens ebenso auf der Anlageseite sehen, die Ende 2022 zu 55 % aus Anleihen bestand – davon 43 Prozentpunkte zum Anschaffungspreis gehalten. Damit war die SVB sehr anfällig für eine Zinswende.
  4. Seit Juni 2023 sind durchgängig zweistellige Zuwachsraten im Vorjahresvergleich zu beobachten. (Die Zahl der beantragten Regelinsolvenzen stieg im Dezember 2023 um 12,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat). Quelle: Reuters: Zahl der Firmenpleiten steigt auch Ende 2023 deutlich (12.01.2024)
  5. Im Gegenzug dazu werden wir die Aufsichtsintensität bei risikoärmeren Instituten reduzieren. Doch das bedeutet nicht, dass wir diese Institute aus den Augen verlieren. Wir werden weiterhin dafür Sorge tragen, Auffälligkeiten und Fehlentwicklungen auch bei als unkritisch geltenden Instituten rechtzeitig zu erkennen.
  6. In the context of the SSM supervisory priorities for 2024-2026, supervised institutions will primarily be asked to strengthen their resilience to immediate macro-financial and geopolitical shocks (Priority 1), as well as accelerate the effective remediation of shortcomings in governance and the management of C&E risks (Priority 2) and make further progress in their digital transformation and building robust operational resilience frameworks (Priority 3). Siehe ECB Banking Supervision: SSM supervisory priorities for 2024-2026 (europa.eu).
  7. Im Gegenzug dazu werden wir die Aufsichtsintensität bei risikoärmeren Instituten reduzieren. Doch das bedeutet nicht, dass wir diese Institute aus den Augen verlieren. Wir werden weiterhin dafür Sorge tragen, Auffälligkeiten und Fehlentwicklungen auch bei als unkritisch geltenden Instituten rechtzeitig zu erkennen.