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Der digitale Euro und die europäische Souveränität

22.04.2026

Es ist nicht klug, unsere Souveränität auszulagern, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel bei einer Rede im House of the Euro in Brüssel. Anlass war eine Veranstaltung zum digitalen Euro und seiner Bedeutung für die strategische Autonomie Europas. Nagel betonte die Notwendigkeit, Europas Zahlungsinfrastruktur unabhängiger und resilienter zu gestalten. Der digitale Euro biete diese Chance, sagte Nagel. 

Der digitale Euro und die europäische Souveränität
Bundesbankpräsident Joachim Nagel bei einer Podiumsdiskussion in Brüssel ©Iris Haidau
Wirtschaftlichen Herausforderungen mit Kooperation und Innovation begegnen

22.04.2026

Der Wandel der globalen Welt- und Wirtschaftsordnung ist kein temporäres Phänomen. Dieser Wandel wird durch die Globalisierung und Digitalisierung ein fortwährender Prozess sein, sagte Vizepräsidentin Sabine Mauderer beim Symposium des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte (IBF) und Center for Financial Studies (CFS) auf Einladung der Bundesbank in der Hauptverwaltung Hessen. Dort diskutierten die Teilnehmenden darüber, wie sich Handelskonflikte auf die globale Wirtschaftsordnung auswirken können. Bundesbankvorständin Fritzi Köhler-Geib sprach auf einem Panel über Perspektiven für die deutsche und europäische Wirtschaft. 

Wirtschaftlichen Herausforderungen mit Kooperation und Innovation begegnen
Vizepräsidentin Sabine Mauderer beim Symposium des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte ©Alexandra Lechner
Deutsche Wirtschaft trotz bestehender Belastungen wohl leicht gewachsen

22.04.2026

Trotz fortbestehender Belastungsfaktoren und zusätzlichem Gegenwind durch den Krieg im Nahen Osten dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2026 saisonbereinigt leicht zugelegt haben, heißt es im Bundesbank-Monatsbericht. Gleichwohl leide die Industrie unter strukturellen Wachstumshemmnissen, die die Wettbewerbsposition schwächen. Außerdem hätten die im März deutlich gestiegenen Kraftstoffpreise die Kaufkraft der Haushalte stark belastet. Die Fachleute rechnen auch in den kommenden Monaten mit einer deutlich erhöhten Inflationsrate.

Deutsche Wirtschaft trotz bestehender Belastungen wohl leicht gewachsen
Containerschiff ein einem Hafen von oben ©aerial-drone / AdobeStock
Geopolitische Spannungen und deutsche Auslandsforderungen: Wie sich Investitionen neu ausrichten

20.04.2026

Die internationale Wirtschaft steht unter Druck: Pandemie, Krieg in der Ukraine und die Konflikte im Nahen Osten haben die geopolitischen Spannungen verschärft. Deutschland, als große offene Volkswirtschaft mit einem Brutto-Auslandsvermögen von über 14 Billionen Euro, ist davon besonders betroffen. Im aktuellen Monatsbericht analysieren unsere Fachleute Veränderungen der deutschen Auslandsforderungen vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage. 

Geopolitische Spannungen und deutsche Auslandsforderungen: Wie sich Investitionen neu ausrichten
Skyline Frankfurt am Main ©Olaf Dziallas