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Der gewichtete Indikator der Kreditfinanzierungskosten für neue Kredite an Unternehmen stieg um 8 Basispunkte auf 3,59 %, während der entsprechende Indikator für neue Wohnungsbaukredite an private Haushalte mit 3,35 % weitgehend unverändert blieb.
Statistische Daten zur wirtschaftlichen Tätigkeit deutscher Unternehmen werden auf Grundlage von Einzelabschlüssen gemäß deutschem Handelsrecht (HGB) sowie von Konzernabschlüssen nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) veröffentlicht.
Deutschlands Direktinvestitionsbestände zum Jahresende 2024
30.04.2026
Pressemitteilung
Deutsche Bundesbank EN
Bestandsangaben über Direktinvestitionen im Jahr 2024
Zum Jahresende 2024 erhöhten sich die deutschen Direktinvestitionsbestände in den direkten ausländischen Investitionsobjekten (Darstellung nach Immediate Host Economy, IHE) gegenüber Ende 2023 im Saldo nur geringfügig, von 1 727 Mrd € auf 1 750 Mrd €. Der größte Anteil entfiel – wie auch in den Vorjahren – auf das Beteiligungskapital mit 1 884 Mrd €. Die Kreditpositionen deutscher Investoren im Ausland reduzierten die Direktinvestitionsbestände im Saldo um 134 Mrd €, da Forderungen in Höhe von 428 Mrd € durch Verbindlichkeiten in Höhe von 562 Mrd € überkompensiert wurden.
Der Abschnitt Zahlungsverkehr umfasst neben den Angaben zu den verwendeten Zahlungsinstrumenten und den Transaktionsvolumina auch Statistiken über Wertpapierabwicklungssysteme.
Der Ausweis der Daten kann zwei verschiedenen Prinzipien folgen. Beim Forderungen-Verbindlichkeiten-Prinzip (Asset-Liability-Principle: ALP) werden die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Direktinvestitionen brutto ausgewiesen. Dieses Prinzip entspricht den internationalen Vorgaben für die Erstellung der Zahlungsbilanz und der Bestandsstatistik des Auslandsvermögensstatus.
Die Bestände an Geldvermögen und Verbindlichkeiten, die sich aus der Finanzierungsrechnung der Bundesbank ergeben, lassen sich in Form von finanziellen Vermögensbilanzen der institutionellen Sektoren darstellen.
Preisstatistische Erhebungen sind eine wichtige Grundlage der laufenden Beobachtung und Analyse der Geldwertstabilität. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem vom Statistischen Bundesamt erhobenen Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) und dem nationalen Verbraucherpreisindex (VPI). Beide Messgrößen werden für die allgemeine Preisentwicklung auf der Verbraucherstufe herangezogen. Ihre prozentuale Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum wird gemeinhin als Inflationsrate bezeichnet.