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Köhler-Geib im Interview: Europa muss digitale Souveränität stärken

01.07.2026

Künstliche Intelligenz ist eine disruptive Technologie, die Wirtschaft und Gesellschaft tiefgreifend verändert. In Europa müssen wir verstärkt die Möglichkeiten nutzen, die sich daraus ergeben, sagt Bundesbankvorständin Fritzi Köhler-Geib in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung. Darin spricht sie über die Chancen und Herausforderungen von KI.

Köhler-Geib im Interview: Europa muss digitale Souveränität stärken
Fritzi Köhler-Geib ©Gaby Gerster
Fritzi Köhler-Geib: „Mit der Verbreitung von privatem digitalem Geld wird digitales Zentralbankgeld immer wichtiger“

25.06.2026

Im digitalen Zahlungsumfeld der Zukunft werden privates und öffentliches digitales Geld wahrscheinlich nebeneinander existieren, sagte Bundesbank-Vorständin Fritzi Köhler-Geib während eines Kamingesprächs mit der Vizepräsidentin der Banca d’Italia Chiara Scotti in der Villa Vigoni im italienischen Menaggio. Das Gespräch fand im Rahmen eines Forschungsworkshops zu Zahlungsverkehr und digitalen Vermögenswerten statt, der gemeinsam von der Banca d’Italia und der Deutschen Bundesbank organisiert wurde.

Fritzi Köhler-Geib: „Mit der Verbreitung von privatem digitalem Geld wird digitales Zentralbankgeld immer wichtiger“
Bundesbank-Vorständin Fritzi Köhler-Geib beim Kamingesprächs mit der Vizepräsidentin der Banca d’Italia Chiara Scotti in der Villa Vigoni im italienischen Menaggio ©Aglaia Pimazzoni
Bargeldlos im Trend – Zahlungsverhalten in Deutschland 2025

17.06.2026

Im Jahr 2025 haben die Menschen in Deutschland ihre täglichen Einkäufe zum ersten Mal häufiger bargeldlos bezahlt als mit Bargeld. Laut der aktuellen Studie der Bundesbank zum Zahlungsverhalten wurden 2025 bereits 55 Prozent aller erfassten Einkäufe ohne Bargeld abgewickelt. Der Trend hin zu bargeldlosen Zahlungen setzt sich fort, sagte Vorstandsmitglied Burkhard Balz bei der Präsentation der Ergebnisse.

Zahlungsverhalten in Deutschland 2025
Digitales Bezahlen mit dem Smartphone ©InfiniteFlow – stock.adobe.com
Deutschland-Prognose der Bundesbank: Energiepreis-Schock bremst Konjunkturerholung

12.06.2026

Der Krieg im Nahen Osten belastet die deutsche Wirtschaft und bremst die im Winterhalbjahr begonnene Erholung vorerst aus, heißt es in der aktuellen Deutschland-Prognose der Bundesbank. Bundesbankpräsident Joachim Nagel ist dennoch zuversichtlich: In unserem Prognosezeitraum bis 2028 gewinnt die Konjunktur wieder an Fahrt, sagte er zur Vorstellung der Deutschland-Prognose. Die Inflationsrate werde der Prognose zufolge 2026 und 2027 auf beinahe 3 Prozent ansteigen und erst 2028 wieder unter knapp zwei Prozent liegen.

Deutschland-Prognose der Bundesbank: Energiepreis-Schock bremst Konjunkturerholung
Graph mit Stift ©Michael Bodmann / Getty Images