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Geopolitische Spannungen und deutsche Auslandsforderungen: Wie sich Investitionen neu ausrichten

20.04.2026

Die internationale Wirtschaft steht unter Druck: Pandemie, Krieg in der Ukraine und die Konflikte im Nahen Osten haben die geopolitischen Spannungen verschärft. Deutschland, als große offene Volkswirtschaft mit einem Brutto-Auslandsvermögen von über 14 Billionen Euro, ist davon besonders betroffen. Im aktuellen Monatsbericht analysieren unsere Fachleute Veränderungen der deutschen Auslandsforderungen vor dem Hintergrund der aktuellen geopolitischen Lage. 

Geopolitische Spannungen und deutsche Auslandsforderungen: Wie sich Investitionen neu ausrichten
Skyline Frankfurt am Main ©Olaf Dziallas
Nagel: „In Europa müssen wir uns fragen: Wie können wir in Zukunft Probleme gemeinsam lösen?“

17.04.2026

Das Weltgeschehen hält uns in Atem, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel auf einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Bundesfinanzminister Lars Klingbeil am Rande der IWF-Frühjahrstagung angesichts der Herausforderungen für die deutsche Wirtschaft und Geldpolitik. Dabei betonte Nagel, die Lage im Nahen Osten sei in vielerlei Hinsicht ein neuer Härtetest.

Nagel: „In Europa müssen wir uns fragen: Wie können wir in Zukunft Probleme gemeinsam lösen?“
Joachim Nagel und Lars Klingbeil bei der Pressekonferenz ©Ingrid Herden
Monatsbericht: Nachhaltigkeitsrisiken rücken stärker in den Fokus der Bankenaufsicht

16.04.2026

Nachhaltigkeitsrisiken rücken stärker in den Fokus der Bankenaufsicht: Laut aktuellem Monatsbericht der Bundesbank integrieren immer mehr Banken sogenannte ESG-Risiken in ihre Risikoprozesse und Kreditvergabe. Die Umsetzung bleibt jedoch herausfordernd – insbesondere bei der Datenverfügbarkeit und der Festlegung konkreter Zielwerte für nachhaltige Strategien. Die Aufsicht fordert weitere Fortschritte bei der Steuerung und der Erstellung von ESG-Risikoplänen.

Monatsbericht: Nachhaltigkeitsrisiken rücken stärker in den Fokus der Bankenaufsicht
Leuchtende Glühbirne neben zwei kleinen Pflanzen und zwei Münzstapeln ©SecondSide – stock.adobe.com
LSI-Stresstest 2026 von BaFin und Deutscher Bundesbank: Vereinfachung und stärkere Risikoorientierung

30.03.2026

Im April 2026 startet der aufsichtliche Stresstest für rund 1.100 weniger bedeutende Institute. Im Vergleich zum vorherigen Stresstest wurde die Methodik dahingehend überarbeitet, dass der Prozess für alle Institute vereinfacht und das individuelle Risiko der Institute stärker berücksichtigt wird. Künftig sollen nur noch jene Institute eine Empfehlung für zusätzliche Eigenmittel erhalten, die im adversen Szenario des LSI-Stresstests ihre vorgeschriebenen Kapitalanforderungen plus eines Puffers von 500 Basispunkten unterschreiten.

LSI-Stresstest 2026 von BaFin und Deutscher Bundesbank: Vereinfachung und stärkere Risikoorientierung
Skyline von Frankfurt am Main aus einem Fenster heraus fotografiert ©Nils Thies