Tabora-Münze im Geldmuseum

Das besondere Objekt Die Tabora Münze – 15 Rupien von Deutsch-Ostafrika

Im Ersten Weltkrieg wurde die größte und bedeutendste Kolonie des Deutschen Reichs in Afrika, Deutsch-Ostafrika, von der Bargeldversorgung aus Deutschland abgeschnitten. Daher prägte man vor Ort eigene Münzen aus verschiedenen Altmetallen und – erstaunlicherweise – auch aus Gold.

Tabora-Münze im Geldmuseum
Tabora Goldmünze
In einem Wellblechschuppen bei der Eisenbahnstation in der Stadt Tabora entstanden im Jahr 1916 mit viel Improvisationsvermögen insgesamt rund 16.000 Goldmünzen mit einem Feingehalt von 750/1000. Sie zeigen auf der Motivseite einen Elefanten in einer Savannenlandschaft.

Aufgrund dieser originellen Gestaltung werden die 15-Rupien-Münzen von Sammlern heute vielfach als schönste deutsche Goldmünze bezeichnet.