Christoph Schellberg: Bild auf ungrundierter Leinwand mit zwei Sticks und Schatten, 2014

Christoph Schellberg Eine Ausstellung in der Deutschen Bundesbank aus der Reihe PERSPEKTIVEN DER GEGENWART vom 20. Oktober bis 5. Dezember 2014

Zeit gilt nicht unbedingt als zentrale Kategorie der Malerei. Beim Betrachten der abstrakten Gemälde von Christoph Schellberg fallen einem jedoch zahlreiche Begriffe ein, in denen Zeit eine Rolle spielt: das Flüchtige, das Aufscheinen, das Verschwinden, die Bewegung oder die Erinnerung. Schellbergs Kompositionen wirken nicht statisch oder in festen Konstruktionen verankert; die Farbe liegt nicht in materialreichen Schichten dick übereinander. Stattdessen scheint es, als seien die sparsam auf der Fläche verteilten Formen in einer dem jeweiligen Augenblick geschuldeten Konversation miteinander verbunden.