EZB-Pressemitteilungen
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Pressekonferenz am 30. April 2026 – Erklärung zur Geldpolitik
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Der EZB-Rat hat heute beschlossen, die drei Leitzinssätze der EZB unverändert zu belassen. Die neu verfügbaren Daten stehen zwar weitgehend im Einklang mit unserer bisherigen Einschätzung zu den Inflationsaussichten, die Aufwärtsrisiken für die Inflation und die Abwärtsrisiken für das Wachstum haben sich jedoch erhöht. Wir sind fest entschlossen, die Geldpolitik so auszurichten, dass sich die Inflation mittelfristig beim Zielwert von 2 % stabilisiert.
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Geldpolitische Beschlüsse vom 30. April 2026
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Der EZB-Rat hat heute beschlossen, die drei Leitzinssätze der EZB unverändert zu belassen. Die neu verfügbaren Daten stehen zwar weitgehend im Einklang mit der bisherigen Einschätzung des EZB-Rats zu den Inflationsaussichten und den damit verbundenen Risiken, die Aufwärtsrisiken für die Inflation und die Abwärtsrisiken für das Wachstum haben sich jedoch erhöht.
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Geldmengenentwicklung im Euroraum: März 2026
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Die Jahreswachstumsrate des weit gefassten Geldmengenaggregats M3 stieg im März 2026 auf 3,2 % nach 3,0 % im Februar. In den drei Monaten bis März betrug sie durchschnittlich 3,2 %.
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Ergebnisse der EZB-Umfrage zu den Verbrauchererwartungen: März 2026
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Der Median der in den vergangenen zwölf Monaten wahrgenommenen Inflation stieg im März auf 3,5 % nach 3,0 % im Februar. Der Median der Inflationserwartungen für die kommenden zwölf Monate und jener der Erwartungen bezüglich der Inflation in drei Jahren, die im Februar beide bei 2,5 % gelegen hatten, erhöhten sich im März auf 4,0 % bzw. 3,0 %.
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Wirtschaftliche und finanzielle Entwicklungen im Euroraum nach institutionellen Sektoren: viertes Quartal 2025
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Die Ersparnisbildung (netto) im Euroraum erhöhte sich im Jahr 2025 auf 873 Mrd €, verglichen mit 867 Mrd € im Vierquartalszeitraum bis zum dritten Quartal 2025. Die Verschuldung der privaten Haushalte im Verhältnis zum Einkommen sank 2025 auf 81,4 %, verglichen mit 81,7 % ein Jahr zuvor. Die Verschuldung der nichtfinanziellen Kapitalgesellschaften im Verhältnis zum BIP (konsolidierte Messgröße) ging 2025 auf 65,8 % zurück, verglichen mit 67,3 % ein Jahr zuvor.
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Ergebnisse der Umfrage zum Kreditgeschäft im Euroraum vom April 2026
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Kreditrichtlinien angesichts höherer Risikoeinschätzung und geringerer Risikotoleranz über alle Kreditkategorien hinweg verschärft. Banken erwarten im zweiten Quartal aufgrund geopolitischer Spannungen, der energiebezogenen Entwicklung und höherer Finanzierungskosten eine weitere Straffung der Kreditrichtlinien. Kreditnachfrage der Unternehmen und privaten Haushalte dürfte durch den geringeren Finanzierungsbedarf für Anlageinvestitionen, das schwächere Verbrauchervertrauen und die gesunkenen Ausgaben für Gebrauchsgüter zurückgehen. Fast die Hälfte der Banken im Euroraum nutzen Verbriefungen zur Gewährung neuer Kredite, Steuerung des Kreditrisikos und Erhöhung von Liquidität und Finanzmitteln; erworben werden die verbrieften Kredite überwiegend von Nichtbank-Finanzinstituten.
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Umfrage über den Zugang von Unternehmen im Euroraum zu Finanzmitteln: Kreditvergabebedingungen verschärften sich
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In der jüngsten Umfrage über den Zugang von Unternehmen im Euroraum zu Finanzmitteln (SAFE) für das erste Quartal 2026 berichteten die Unternehmen von einem Anstieg der Zinssätze für Bankkredite (per saldo 26 % nach 12 % im Vorquartal).
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EZB unterzeichnet Vereinbarungen mit europäischen Standardsetzern, um Zahlungen mit dem digitalen Euro zu erleichtern
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European Card Payment Cooperation (ECPC), nexo standards und Berlin Group werden bei der Realisierung des digitalen Euro mit der EZB zusammenarbeiten. Mithilfe von Standards sollen europäische Zahlungslösungen Kosten minimieren, die geografische Reichweite vergrößern und Anwendungsfälle diversifizieren können. Durch die Verabschiedung der Verordnung zur Einführung des digitalen Euro durch die EU-Gesetzgeber soll Potenzial erschlossen und den Marktakteuren Sicherheit mit Blick auf künftige Investitionen im Zahlungsverkehr geboten werden.
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Monatliche Zahlungsbilanz des Euroraums: Februar 2026
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Im Februar 2026 wies die Leistungsbilanz einen Überschuss von 25 Mrd. € auf (nach 40 Mrd. € im Vormonat). In den zwölf Monaten bis Februar 2026 verzeichnete die Leistungsbilanz einen Überschuss von 289 Mrd. € (1,8 % des Euroraum-BIP), verglichen mit einem Überschuss von 371 Mrd. € (2,4 % des Euroraum-BIP) im Zwölfmonatszeitraum davor.
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EZB-Rat dringt auf Stärkung des Binnenmarkts, um die Wettbewerbsfähigkeit der Banken zu erhöhen
199 KB, PDF
Die Europäische Zentralbank (EZB) hat heute Vorschläge veröffentlicht, die es Banken und der zugehörigen Finanzinfrastruktur ermöglichen sollen, die Wirtschaft besser zu unterstützen.