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Der digitale Euro und die europäische Souveränität
22.04.2026 EN
Es ist nicht klug, unsere Souveränität auszulagern
, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel bei einer Rede im House of the Euro in Brüssel. Anlass war eine Veranstaltung zum digitalen Euro und seiner Bedeutung für die strategische Autonomie Europas. Nagel betonte die Notwendigkeit, Europas Zahlungsinfrastruktur unabhängiger und resilienter zu gestalten. Der digitale Euro biete diese Chance, sagte Nagel. -
EZB unterzeichnet Vereinbarungen mit europäischen Standardsetzern, um Zahlungen mit dem digitalen Euro zu erleichtern
76 KB, PDF
European Card Payment Cooperation (ECPC), nexo standards und Berlin Group werden bei der Realisierung des digitalen Euro mit der EZB zusammenarbeiten. Mithilfe von Standards sollen europäische Zahlungslösungen Kosten minimieren, die geografische Reichweite vergrößern und Anwendungsfälle diversifizieren können. Durch die Verabschiedung der Verordnung zur Einführung des digitalen Euro durch die EU-Gesetzgeber soll Potenzial erschlossen und den Marktakteuren Sicherheit mit Blick auf künftige Investitionen im Zahlungsverkehr geboten werden.
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Überschussreserven und Überschussliquidität
Einlagen von Kreditinstituten bei der Zentralbank werden als Reserven bezeichnet. Reserven können u. a. zur Abwicklung des Zahlungsverkehrs, Bereitstellung von Banknoten und zur Erfüllung der Mindestreserve genutzt werden.
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European Banking Authority (EBA)
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde ist eine unabhängige EU-Behörde. Ihre Aufgabe ist es, gemeinsam mit den nationalen Aufsichtsbehörden der EU-Mitgliedsstaaten ein wirksames und stimmiges Maß an Regulierung und Beaufsichtigung im europäischen Bankensektor zu gewährleisten.
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Welt im Umbruch – wohin steuert die globale Wirtschaftsordnung? Rede beim Symposium des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte e.V. (IBF) in Kooperation mit dem Center for Financial Studies (CFS) auf Einladung der Deutschen Bundesbank
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Ankündigung Tenderverfahren – Aufstockung 10-jährige Bundesanleihe
131 KB, PDF
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Prof. Dr. Joachim Nagel Präsident der Deutschen Bundesbank, Mitglied des EZB-Rats
seit Januar 2022
Präsident der Deutschen Bundesbank
Mitglied des EZB-Rats -
Deutsche Wirtschaft trotz bestehender Belastungen wohl leicht gewachsen
22.04.2026 EN
Trotz fortbestehender Belastungsfaktoren und zusätzlichem Gegenwind durch den Krieg im Nahen Osten dürfte das reale Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2026 saisonbereinigt leicht zugelegt haben
, heißt es im Bundesbank-Monatsbericht. Gleichwohl leide die Industrie unter strukturellen Wachstumshemmnissen, die die Wettbewerbsposition schwächen. Außerdem hätten die im März deutlich gestiegenen Kraftstoffpreise die Kaufkraft der Haushalte stark belastet. Die Fachleute rechnen auch in den kommenden Monaten mit einer deutlich erhöhten Inflationsrate. -
Wirtschaftlichen Herausforderungen mit Kooperation und Innovation begegnen Symposium von IBF, CFS und Bundesbank
22.04.2026 EN
Der Wandel der globalen Welt- und Wirtschaftsordnung ist kein temporäres Phänomen. Dieser Wandel wird durch die Globalisierung und Digitalisierung ein fortwährender Prozess sein
, sagte Vizepräsidentin Sabine Mauderer beim Symposium des Instituts für Bank- und Finanzgeschichte (IBF) und Center for Financial Studies (CFS) auf Einladung der Bundesbank in der Hauptverwaltung Hessen. Dort diskutierten die Teilnehmenden darüber, wie sich Handelskonflikte auf die globale Wirtschaftsordnung auswirken können. Bundesbankvorständin Fritzi Köhler-Geib sprach auf einem Panel über Perspektiven für die deutsche und europäische Wirtschaft.