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Neue Datenveröffentlichung: Wage Tracker der EZB deutet auf stabilen Lohndruck bei den Tarifverdiensten im Jahr 2026 hin
Aktualisierung der einzelnen EZB-Indikatoren für die Lohnentwicklung (Wage Tracker) unter Berücksichtigung der bis Mitte April 2026 abgeschlossenen Tarifverträge; zukunftsgerichteter Zeithorizont unverändert bei Ende Dezember 2026. Zukunftsgerichtete Informationen sind weitgehend unverändert und lassen gegen Ende 2026 ein stabiles Wachstum der Tariflöhne von rund 2,6 % erwarten. Wage Tracker der EZB mit ungeglätteten Einmalzahlungen liegt für 2025 bei 3,0 % und für 2026 bei 2,6 %.
Statistische Daten zur wirtschaftlichen Tätigkeit deutscher Unternehmen werden auf Grundlage von Einzelabschlüssen gemäß deutschem Handelsrecht (HGB) sowie von Konzernabschlüssen nach internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS) veröffentlicht.
Deutschlands Direktinvestitionsbestände zum Jahresende 2024
30.04.2026
Pressemitteilung
Deutsche Bundesbank EN
Bestandsangaben über Direktinvestitionen im Jahr 2024
Zum Jahresende 2024 erhöhten sich die deutschen Direktinvestitionsbestände in den direkten ausländischen Investitionsobjekten (Darstellung nach Immediate Host Economy, IHE) gegenüber Ende 2023 im Saldo nur geringfügig, von 1 727 Mrd € auf 1 750 Mrd €. Der größte Anteil entfiel – wie auch in den Vorjahren – auf das Beteiligungskapital mit 1 884 Mrd €. Die Kreditpositionen deutscher Investoren im Ausland reduzierten die Direktinvestitionsbestände im Saldo um 134 Mrd €, da Forderungen in Höhe von 428 Mrd € durch Verbindlichkeiten in Höhe von 562 Mrd € überkompensiert wurden.
Der Abschnitt Zahlungsverkehr umfasst neben den Angaben zu den verwendeten Zahlungsinstrumenten und den Transaktionsvolumina auch Statistiken über Wertpapierabwicklungssysteme.
Geldpolitik im Studium erleben
Duale Studiengänge – Zentralbankwesen (BWL) / Bachelor of Science
05.05.2026
Im Studium Zentralbankwesen lernt Lukas nicht nur die Theorie der Geldpolitik, sondern erfährt in der Praxis wie Entscheidungen einer Zentralbank die Wirtschaft beeinflussen können.
Der Ausweis der Daten kann zwei verschiedenen Prinzipien folgen. Beim Forderungen-Verbindlichkeiten-Prinzip (Asset-Liability-Principle: ALP) werden die Forderungen und Verbindlichkeiten aus Direktinvestitionen brutto ausgewiesen. Dieses Prinzip entspricht den internationalen Vorgaben für die Erstellung der Zahlungsbilanz und der Bestandsstatistik des Auslandsvermögensstatus.
Die Bestände an Geldvermögen und Verbindlichkeiten, die sich aus der Finanzierungsrechnung der Bundesbank ergeben, lassen sich in Form von finanziellen Vermögensbilanzen der institutionellen Sektoren darstellen.
Erwartungen zur Gesamtinflation und zur HVPI-Kerninflation in der kürzeren Frist nach oben revidiert, in der längeren Frist jedoch unverändert. Erwartungen zum Wachstum des realen BIP für 2026 und 2027 nach unten revidiert, danach aber unverändert. Erwartungen zur Arbeitslosenquote blieben gleich.
Preisstatistische Erhebungen sind eine wichtige Grundlage der laufenden Beobachtung und Analyse der Geldwertstabilität. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem vom Statistischen Bundesamt erhobenen Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) und dem nationalen Verbraucherpreisindex (VPI). Beide Messgrößen werden für die allgemeine Preisentwicklung auf der Verbraucherstufe herangezogen. Ihre prozentuale Veränderung gegenüber dem Vorjahreszeitraum wird gemeinhin als Inflationsrate bezeichnet.
Die Statistiken zum Arbeitsmarkt stammen aus zwei unterschiedlichen Quellen: Zum einen veröffentlicht die Bundesagentur für Arbeit auf der Grundlage des Sozialgesetzbuches (SGB) die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, die Zahl der Arbeitslosen sowie weitere Angaben zu Kurzarbeit, offenen Stellen und ausschließlich geringfügig Beschäftigten.
Die geldpolitische Strategie des Eurosystems räumt der Entwicklung der Geldmenge eine wichtige Rolle ein. Im Rahmen der monetären Analyse wird die Entwicklung der Geldmengenaggregate (M1, M2 und M3) sowie der ihnen im Bilanzzusammenhang gegenüberstehenden Bestimmungsfaktoren untersucht.
Mit dem Bankenrichtlinienumsetzungs- und Bürokratieentlastungsgesetz (BRUBEG) setzt Deutschland die umfassenden Änderungen der europäischen Eigenmittelrichtlinie für Kreditinstitute in nationales Recht um und erfüllt damit die Vorgaben des EU-Bankenpakets. Ziel war es, die neuen Anforderungen bürokratiearm und proportional zu gestalten, ohne die aufsichtlichen Standards zu senken. Der aktuelle Bundesbank-Monatsbericht erklärt die wesentlichen Änderungen.
Monatliche Angaben über die Umsätze liegen für die Industrie und das Bauhauptgewerbe vor. Vierteljährliche Angaben stehen für den Dienstleistungsbereich zur Verfügung. Die Resultate für den Einzelhandel fließen zudem in die Berechnung des privaten Konsums ein.
Die Statistik der Gewinn- und Verlustrechnungen der Banken wird seit 1968 – auf jährlicher Basis – erstellt. Dabei werden die mit dem Jahresabschluss ermittelten Gewinn- und Verlustrechnungen ausgewertet, die die Banken gemäß § 26 KWG der Bundesbank einzureichen haben.
Die Daten zu den Transaktionswerten liegen ausschließlich als direkte Direktinvestitionen vor. Das bedeutet, dass in den Daten nur direkte Beteiligungen von mehr als 10 % an verbundenen Unternehmen ausgewiesen werden können. Die Darstellung von Direktinvestitionsketten ist erhebungsseitig nicht möglich.
Der EZB-Rat hat heute beschlossen, die drei Leitzinssätze der EZB unverändert zu belassen. Die neu verfügbaren Daten stehen zwar weitgehend im Einklang mit der bisherigen Einschätzung des EZB-Rats zu den Inflationsaussichten und den damit verbundenen Risiken, die Aufwärtsrisiken für die Inflation und die Abwärtsrisiken für das Wachstum haben sich jedoch erhöht.
Die Europäische Bankenaufsichtsbehörde ist eine unabhängige EU-Behörde. Ihre Aufgabe ist es, gemeinsam mit den nationalen Aufsichtsbehörden der EU-Mitgliedsstaaten ein wirksames und stimmiges Maß an Regulierung und Beaufsichtigung im europäischen Bankensektor zu gewährleisten.
April-Ergebnisse der Umfrage zum Kreditgeschäft (Bank Lending Survey) in Deutschland
Kreditrichtlinien für Unternehmen weiter gestrafft
28.04.2026
Pressemitteilung
Deutsche Bundesbank EN
Die Umfrage zum Kreditgeschäft (Bank Lending Survey) erfasst drei Kreditsegmente: Unternehmenskredite, Wohnungsbaukredite an private Haushalte sowie Konsumenten- und sonstige Kredite an private Haushalte. Die befragten Banken strafften per saldo die Richtlinien für Kredite an Unternehmen und private Haushalte. Der Nettoanteil von Banken, die ihre Anforderungen restriktiver gestalteten, lag für Unternehmenskredite bei + 16 %, bei privaten Wohnungsbaukrediten bei + 4 % und bei Konsumenten- und sonstigen Krediten an private Haushalte bei + 11 %. Die Straffung der Richtlinien im Unternehmensgeschäft entsprach den Planungen der Banken aus dem Vorquartal. Sie betraf große sowie kleinere und mittlere Unternehmen in einem ähnlichen Ausmaß.
Der EZB-Rat hat heute beschlossen, die drei Leitzinssätze der EZB unverändert zu belassen. Die neu verfügbaren Daten stehen zwar weitgehend im Einklang mit unserer bisherigen Einschätzung zu den Inflationsaussichten, die Aufwärtsrisiken für die Inflation und die Abwärtsrisiken für das Wachstum haben sich jedoch erhöht. Wir sind fest entschlossen, die Geldpolitik so auszurichten, dass sich die Inflation mittelfristig beim Zielwert von 2 % stabilisiert.
Der EZB-Rat hat heute beschlossen, die drei Leitzinssätze der EZB unverändert zu belassen. Die neu verfügbaren Daten stehen zwar weitgehend im Einklang mit der bisherigen Einschätzung des EZB-Rats zu den Inflationsaussichten und den damit verbundenen Risiken, die Aufwärtsrisiken für die Inflation und die Abwärtsrisiken für das Wachstum haben sich jedoch erhöht.
Als Antwort auf Finanzkrisen seit den 90er Jahren entwickelte der Internationale Währungsfonds (IWF) Standards zur Förderung der Datentransparenz und zur Unterstützung der Glaubwürdigkeit statistischer Systeme.
Die Statistik über den Bestand außerbörslich (OTC) gehandelter Derivate ist Teil einer von der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) koordinierten Erhebung, die in halbjährlichem Abstand von den Notenbanken wichtiger Finanzzentren durchgeführt wird.
Arbeitsblätter zu „Mein Euro – Spiel- und Rechengeld“
Die auf die Publikation „Mein Euro – Spiel- und Rechengeld“ abgestimmten Arbeitsblätter unterstützen Kinder dabei, das Aussehen und den Wert der Euro-Münzen und Euro-Banknoten sowie die Euro-Länder kennenzulernen.
Die laufende Beobachtung und Analyse der Geldwertstabilität basiert auf Grundlage preisstatistischer Erhebungen. Besonderes Augenmerk liegt dabei auf dem vom Statistischen Bundesamt berechneten Harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) und dem nationalen Verbraucherpreisindex (VPI), die als Messgrößen für die allgemeine Preisentwicklung auf der Verbraucherstufe herangezogen werden.
Die Jahreswachstumsrate des weit gefassten Geldmengenaggregats M3 stieg im März 2026 auf 3,2 % nach 3,0 % im Februar. In den drei Monaten bis März betrug sie durchschnittlich 3,2 %.