Bestandsangaben über Direktinvestitionen im Jahr 2024
Zum Jahresende 2024 erhöhten sich die deutschen Direktinvestitionsbestände in den direkten ausländischen Investitionsobjekten (Darstellung nach Immediate Host Economy, IHE) gegenüber Ende 2023 im Saldo nur geringfügig, von 1 727 Mrd € auf 1 750 Mrd €. Der größte Anteil entfiel – wie auch in den Vorjahren – auf das Beteiligungskapital mit 1 884 Mrd €. Die Kreditpositionen deutscher Investoren im Ausland reduzierten die Direktinvestitionsbestände im Saldo um 134 Mrd €, da Forderungen in Höhe von 428 Mrd € durch Verbindlichkeiten in Höhe von 562 Mrd € überkompensiert wurden.
Geldvermögensbildung und Außenfinanzierung in Deutschland im vierten Quartal 2025
Sektorale Ergebnisse der gesamtwirtschaftlichen Finanzierungsrechnung
Das Geldvermögen der privaten Haushalte ist im vierten Quartal 2025 deutlich gestiegen und lag zum Jahresende bei 9.504 Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorquartal nahm es um 148 Milliarden Euro zu. Die Haushalte bauten Forderungen im Umfang von 78 Milliarden Euro auf und erzielten Bewertungsgewinne in Höhe von 70 Milliarden Euro.
Die deutsche Leistungsbilanz verzeichnete im Februar 2026 einen Überschuss von 22,0 Mrd €. Das Ergebnis lag um 3,9 Mrd € über dem Niveau des Vormonats.
Die deutschen Staatsschulden sind im Jahr 2025 um 144 Milliarden Euro auf 2,84 Billionen Euro gestiegen. Die Schulden des Bundes einschließlich seiner Extrahaushalte wuchsen dabei um 107 Milliarden Euro.
Der Vorstand der Bundesbank hat eine Grundsatzentscheidung über den künftigen Standort der Notenbank getroffen: Die Bundesbank plant eine Immobilie in Frankfurt zu kaufen, die als Sitz der Zentrale dienen soll. Vorausgegangen ist eine Wirtschaftlichkeitsuntersuchung, die die Bundesbank mit externer Unterstützung durchgeführt hat.
Die Deutsche Bundesbank hat ihren Jahresfehlbetrag 2025 wie erwartet weiter verringert. Angesichts einer deutlichen Verbesserung der Ertragslage sank der Jahresfehlbetrag gegenüber 2024 um mehr als die Hälfte auf 8,6 Milliarden Euro.