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„Das ist wirklich besorgniserregend“

28.01.2026

In einer global vernetzten Welt ist Autarkie eine Illusion, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Europa müsse aber trotzdem in bestimmten Bereichen investieren, um unabhängiger zu werden. Im Doppelinterview mit dem Gouverneur der Österreichischen Nationalbank Martin Kocher ging es außerdem um die Schuldenquoten der Euroländer, Vorschläge zur Konsolidierung der Haushalte und die Unabhängigkeit der Notenbanken.

„Das ist wirklich besorgniserregend“
Joachim Nagel und Martin Kocher während eines Interviews ©OENB
Europa muss dem Home Bias der Banken entgegenwirken

22.01.2026

In einem Beitrag für die Financial Times äußerte sich Vorstandsmitglied Michael Theurer zur Thematik des Staaten-Banken-Nexus. Diese enge Verbindung zwischen Banken und der Staatsverschuldung in deren jeweiligen Heimatländern stellt eine erhebliche Bedrohung für die Finanzstabilität im Euroraum dar. Um die Stabilität des Finanzsystems im Euroraum zu gewährleisten, ist es von entscheidender Bedeutung, diesen Kreislauf zu durchbrechen, betonte Theurer.

Europa muss dem Home Bias der Banken entgegenwirken
Michael Theurer ©Alexandra Lechner
„Wir erleben jede Minute mehr als 5.000 Cyberangriffe“

24.01.2026

Der digitale Euro wird uns unabhängiger und resilienter machen, sagt Bundesbankpräsident Joachim Nagel in einem Interview mit dem Tagesspiegel. Mit einer Kombination aus Bargeld und Digitalem Euro ist Deutschland für die Zukunft wie auch für Krisenfälle bestens gerüstet. Im Interview spricht Nagel auch darüber, wie sich die US-Zollpolitik auswirken und welche Chance sich daraus für den europäischen Investitionsstandort ergeben könnte.

„Wir erleben jede Minute mehr als 5.000 Cyberangriffe“
Joachim Nagel während eines Gesprächs ©Oliver Rüther
Deutsche Wirtschaft zum Jahresende mit leichtem Plus

22.01.2026

Die deutsche Wirtschaft zeigte zum Jahresende 2025 hin eine leichte Aufwärtstendenz, heißt es im aktuellen Monatsbericht. Die Industrie dürfte sich wieder gefangen haben, obwohl die Exporte, auch aufgrund schwacher Ausfuhren in die USA, wohl erneut abnahmen. Der private Konsum dürfte – dank deutlich gestiegener Löhne – zum Anstieg des Bruttoinlandsproduktes beigetragen haben. Die Inflationsrate sank im Dezember deutlich auf 2,0 Prozent.

Deutsche Wirtschaft zum Jahresende mit leichtem Plus
Bauarbeiter auf einer Eisenbahnbaustelle für den Ausbau der Infrastruktur ©vetrana – stock.adobe.com (KI)