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Joachim Nagel: „Unsere Arbeit ist noch nicht getan“

24.01.2023

Die hohe Inflation belaste vor allem Familien, Unternehmen und unsere Volkswirtschaften insgesamt stark, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel in einem gemeinsamen Interview mit François Villeroy de Galhau, dem Präsidenten der Banque de France. „Wir müssen die Inflation eindämmen“, sagte Nagel und betonte die Entschlossenheit des EZB-Rates, im Euroraum mittelfristig eine Inflation von 2 Prozent zu erreichen.

„Unsere Arbeit ist noch nicht getan“
Joachim Nagel und François Villeroy de Galhau während eines Interviews mit L’Express
Zahlen mit dem Smartphone wird beliebter

27.01.2023

Wer zückt in Deutschland das Smartphone, wenn es ums Bezahlen geht? Eine neue Untersuchung der Bundesbank zeigt: Insbesondere jüngere Menschen; sowie jene, die im Internet einkaufen und dort ihre Bankgeschäfte abwickeln und technologischen Trends offen gegenüberstehen. „Aufgrund der demografischen Entwicklung wird damit eine verstärkte Nutzung mobiler Bezahlverfahren in der Zukunft wahrscheinlich“, schreiben die Fachleute im aktuellen Monatsbericht. Stand heute rangiere das Zahlen per Smartphone jedoch noch weit hinter Bargeld sowie Debit- und Kreditkarten.

Zahlen mit dem Smartphone wird beliebter
Kontaktloses Bezahlen im Geschäft
Deutsche Wirtschaft übertrifft Erwartungen

23.01.2023

„Das reale Bruttoinlandsprodukt dürfte im Schlussquartal 2022 in etwa stagniert haben und übertraf damit frühere Erwartungen“, heißt es im Monatsbericht. Zwar lasteten die hohe Inflation und die Unsicherheit mit Blick auf den Ukraine-Krieg auf der Wirtschaft, die Lage an den Energiemärkten entspannte sich aber im Vergleich zum Sommer merklich. Daher, und aufgrund der staatlichen Übernahme der Abschlagszahlung für Gasrechnungen, schwächte sich im Dezember die Dynamik bei den Verbraucherpreisen spürbar ab. Nicht-Energie-Komponenten wie Nahrungsmittel aber auch Industriegüter hätten sich jedoch weiterhin stark verteuert.

Deutsche Wirtschaft übertrifft Erwartungen
Metallarbeiten in einer Werkstatt
„Der digitale Euro ist kein Ersatz für Bargeld“

23.01.2023

Mehr Effizienz und Wettbewerb im Zahlungsverkehr verspricht sich Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz von einem digitalen Euro. Der Euroraum werde dadurch ein zusätzliches gemeinsames Zahlungsmittel erhalten, welches in Kooperation mit Banken und anderen Finanzdienstleistern umgesetzt werden solle, sagte Balz im Interview mit der Stuttgarter Zeitung über den digitalen Euro und dessen Vorteile. „Ein digitaler Euro wäre von der Zentralbank ausgegebenes Geld“, so Balz. Dies solle allen Bürgerinnen und Bürgern in einer digitalen Brieftasche – möglichst auch ohne Internetverbindung – rund um die Uhr zur Verfügung stehen. Es sei eine Ergänzung zum Bargeld, aber kein Ersatz, betonte er.

„Der digitale Euro ist kein Ersatz für Bargeld“
Digitaler Euro
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