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Nagel: Ungewöhnliche geldpolitische Maßnahmen allenfalls in Ausnahmesituationen

04.07.2022

Bundesbankpräsident Joachim Nagel hat davor gewarnt, mit geldpolitischen Instrumenten Risikoprämien begrenzen zu wollen. „Allenfalls in Ausnahmesituationen und unter eng gesteckten Voraussetzungen lassen sich ungewöhnliche geldpolitische Maßnahmen gegen Fragmentierung rechtfertigen“, sagte er anlässlich des Frankfurt Euro Finance Summit.

Nagel: Ungewöhnliche geldpolitische Maßnahmen allenfalls in Ausnahmesituationen
Joachim Nagel
Wie lässt sich die ökologische Transformation finanzieren?

05.07.2022

Beim dritten Teil der Veranstaltungsreihe „Ökologische Ordnungspolitik gestalten“ diskutierten Fachleute aus der Wissenschaft und aus Notenbanken über den Einfluss privater Haushalte auf die ökologische Transformation. Bundesbank-Vizepräsidentin Claudia Buch führte in die Veranstaltung ein, die die Bundesbank gemeinsam mit dem Zentrum Liberale Moderne und dem Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung organisiert.

Wie lässt sich die ökologische Transformation finanzieren?
Ökologische Ordnungspolitik gestalten
Nagel: Zentralbanken dürfen weder zu wenig noch zu spät reagieren

24.06.2022

Bundesbankpräsident Joachim Nagel hat davor gewarnt, dass die Notenbanken zu wenig oder zu spät auf die aktuell hohen Inflationsraten reagieren. „Wenn die Geldpolitik hinter die Kurve gerät, könnten noch stärkere Zinserhöhungen erforderlich werden, um die Inflation unter Kontrolle zu bringen“, sagte er bei der Frühjahrskonferenz, die die Bundesbank gemeinsam mit der Banque de France in Eltville am Rhein ausrichtete. „Dies hätte deutlich höhere wirtschaftliche Kosten zur Folge“, so Nagel.

Nagel: Zentralbanken dürfen weder zu wenig noch zu spät reagieren
Joachim Nagel
Monatsbericht: Wie Rentenreformen wirken könnten

20.06.2022

Die demografische Entwicklung setzt die Finanzen der Rentenversicherung künftig unter Druck. Die Fachleute der Bundesbank stellen im aktuellen Monatsbericht langfristige Simulationen dazu vor. Diese verdeutlichen, wie sich das Regierungsvorhaben eines dauerhaft stabilen Versorgungsniveaus von 48 Prozent auf den Rentenbeitragssatz und den Bundeshaushalt auswirken würde. Daneben zeigen sie die Effekte zweier Reformoptionen auf Versorgungsniveau, Beitragssatz und den Bundeshaushalt. Beide Optionen sind international üblich. Eine koppelt die Renten im Ruhestand an die Entwicklung der Inflation, die andere koppelt das Rentenalter an die steigende Lebenserwartung.

Monatsbericht: Wie Rentenreformen wirken könnten
Älteres Paar ruht sich auf einer Parkbank aus
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