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Bundesbank diskutiert mit jungen Leuten über Digitalisierung, Klimarisiken und die zukünftige Geldpolitik

16.05.2022

Am 13. und 14. Mai hatte die Bundesbank zum vierten Mal junge engagierte Menschen zu Euro20plus eingeladen. In Frankfurt am Main diskutierten sie über zentrale wirtschaftspolitische und gesellschaftliche Fragen. Highlight der Veranstaltung waren die beiden Town Halls mit Bundesbankpräsident Joachim Nagel und dem Präsidenten der spanischen Notenbank, Pablo Hernández de Cos.

Bundesbank diskutiert mit jungen Leuten über Digitalisierung, Klimarisiken und die zukünftige Geldpolitik
Euro20+ - Town Hall mit Joachim Nagel
Nagel: „Die Gefahr, zu spät zu handeln, nimmt zu“

10.05.2022

Bundesbankpräsident Joachim Nagel hat sich erneut dafür ausgesprochen, rechtzeitig mit einer Normalisierung der Leitzinsen im Euroraum zu beginnen. Die Gefahr eines zu späten Handelns nehme merklich zu, sagte er bei einer Konferenz in Eltville am Rhein. „Da die Inflation im Euroraum weiterhin hoch ist, müssen wir handeln“, so Nagel. „Wenn sowohl die eingehenden Daten als auch unsere neue Projektion diese Einschätzung im Juni bestätigen, werde ich mich für einen ersten Schritt zur Normalisierung der EZB-Zinssätze im Juli einsetzen.“

Nagel: „Die Gefahr, zu spät zu handeln, nimmt zu“
Joachim Nagel
Krieg gegen die Ukraine: Energieembargo könnte deutsche Wirtschaft deutlich schwächen

22.04.2022

In ihrem jüngsten Monatsbericht analysiert die Bundesbank anhand von Szenariorechnungen, welche gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen eine weitere Eskalation des Krieges gegen die Ukraine haben könnte. Den Fachleuten zufolge könnte das reale Bruttoinlandsprodukt in Deutschland in diesem Jahr um bis zu 2 Prozent gegenüber 2021 zurückgehen. Die Inflationsrate in Deutschland könnte 2022 um 1½ Prozentpunkte höher ausfallen als in der März-Prognose der Europäischen Zentralbank angelegt.

Krieg gegen die Ukraine: Energieembargo könnte deutsche Wirtschaft deutlich schwächen
Gaskraftwerk
Deutsche Direktinvestitionen im Ausland zum Jahresende 2020 leicht gesunken

06.05.2022

Der Bestand deutscher Direktinvestitionen im Ausland ist 2020 um 10 Milliarden Euro auf 1.376 Milliarden Euro gesunken. Grund für den Rückgang seien vor allem negative Wechselkurseffekte, die zu einer niedrigeren Bewertung der Bestände führten, heißt es in einer Pressenotiz der Bundesbank dazu. Im gleichen Zeitraum sei der Bestand ausländischer Direktinvestitionen in Deutschland um 39 Milliarden Euro auf 845 Milliarden Euro gestiegen.

Direktinvestitionsbestände zum Jahresende 2020
Die wichtigsten Zielländer deutscher Direktinvestitionen
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