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„Der digitale Euro hat für die Bundesbank Top-Priorität“

28.02.2024

Bundesbank-Vorstand Burkhard Balz und Bereichsleiterin Alexandra Hachmeister erklären im Interview mit dem Handelsblatt, warum eine eigene europäische Digitalwährung so wichtig ist und für die Bundesbank Top-Priorität hat. Neben geostrategischen Gründen, erhoffen sie sich vom Digitalen Euro günstigere Gebühren für den Handel. 

„Der digitale Euro hat für die Bundesbank Top-Priorität“
Digitaler Euro ©Europäische Zentralbank
Finanzpuffer ermöglichen ausgeglichenes Bilanzergebnis der Bundesbank

23.02.2024

Der Anstieg der Leitzinsen hat im vergangenen Jahr den Jahresabschluss der Bundesbank geprägt. Für das Geschäftsjahr 2023 weist sie ein ausgeglichenes Bilanzergebnis aus, weil Belastungen im zweistelligen Milliardenbereich über ihre Finanzpuffer abgefedert werden konnten. Dazu löste die Bundesbank ihre Risikovorsorge vollständig auf und verringerte ihre Rücklagen. Wir gehen davon aus, dass die Belastungen für das laufende Jahr erneut erheblich sein werden. Sie dürften die verbliebenen Rücklagen übersteigen, sagte Bundesbankpräsident Joachim Nagel bei der Pressekonferenz zur Vorstellung der Bilanz.

Finanzpuffer ermöglichen ausgeglichenes Bilanzergebnis der Bundesbank
Bundesbankpräsident Joachim Nagel bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des Geschäftsberichts 2023 ©Frank Rumpenhorst
Preise für Wohnimmobilien sanken 2023 deutlich; Mieten stärker unter Druck

20.02.2024

„Im Jahr 2023 sanken die Preise für Wohnimmobilien in Deutschland deutlich“, heißt es im Monatsbericht der Bundesbank. Aufgrund der hohen Inflation und gestiegener Zinsen waren Wohnimmobilien für viele nicht mehr erschwinglich. Die Nachfrage nach Wohnraum verringerte sich und verlagerte sich dabei zunehmend auf den Mietmarkt. „Der bislang hohe Anstieg bei den Mieten verstärkte sich nochmals deutlich“, schreiben die Fachleute. Die Überbewertungen auf dem Immobilienmarkt verringerten sich 2023 zwar, wurden aber nicht vollständig abgebaut. Daher bleibt nach Einschätzung der Bundesbank weiterhin ein gewisses Risiko von Preiskorrekturen.

Preise für Wohnimmobilien sanken 2023 deutlich; Mieten stärker unter Druck
Häuserfassade ©dietwalther / Adobe Stock
Schwächephase der deutschen Wirtschaft könnte sich fortsetzen

19.02.2024

Die deutsche Wirtschaftsleistung schrumpfte im Schlussquartal 2023, heißt es im Monatsbericht Februar. Nach wie vor belastete die schwache Nachfrage aus dem Ausland die Industrie. Die gestiegenen Finanzierungskosten bremsten weiter die Investitionen. Auch die Unsicherheit hinsichtlich der Transformations- und Klimapolitik dürfte nach Ansicht der Bundesbank-Fachleute das Wirtschaftsgeschehen beeinträchtigt haben. Einige Belastungsfaktoren dürften wohl auch im ersten Quartal 2024 bestehen bleiben. Die Wirtschaftsleistung könnte daher erneut etwas zurückgehen.

Schwächephase der deutschen Wirtschaft könnte sich fortsetzen
Eine Mauer im Rohzustand ©Adobe Stock / blende11.photo